Bradley Manning
Die Demo wird am 21.01.2012 um 13 Uhr beginnen und dann in einem Protestmarsch durch die Innenstadt Frankfurt am Main ziehen. Es demonstrieren unter anderem die Initiative "Free Bradley Manning Rhein-Main", Occupy:Frankfurt und die Piratenpartei.
Im - derzeit noch nicht ganz finalen - Demo-Aufruf geben die Aktivisten einen Überblick über die bisherigen Geschenisse im Fall Manning und betonen: "Mit den Wikileaks-Veröffentlichungen sollte die Öffentlichkeit in die Lage versetzt werden, fundierte Diskussion zu führen. Wir dürfen nicht zulassen, dass ein Staat dieses Vorgehen zu einem Fall militärischen Geheimnisverrats erklärt. Solange Regierungen immer noch wesentliche Daten vor ihren Bürgern geheim halten, hat Whistleblowing eine bedeutende demokratische Funktion, die es zu schützen und zu würdigen gilt. So erhielt im diesem Jahr der anonyme Informant, der Wikileaks die Daten zum Video ‚Collateral Murder‘ übermittelt hat, - vermutlich Manning - den Deutschen Whistleblowerpreis 2011." Die Aktivisten fordern einen weltweiten gesetzlichen Schutz für Whistleblower. "Verbrechen öffentlich zu machen, kann kein Verbrechen sein! Freiheit für Bradley Manning!," so die Forderung.
Flyer der Initiative Free Bradley Manning Rhein-Main
Mit ihrer Demonstration wollen die Aktivisten den Themenkomplex Whistleblowing, WikiLeaks und Bradley Manning auch in Deutschland stärker in den Fokus des öffentlichen Interesses rücken. "Wir hoffen, dass wir durch die Aktion mehr Aufmerksamkeit für den Prozess gegen Bradley Manning und für das Thema Whistleblowing erhalten können. Dadurch hoffen wir auf den Freispruch für Manning und einen gesetzlichen Schutz für Whistleblower," erklärte Culina gegenüber gulli:News. Er fügte hinzu: "Manning wird dafür angeklagt und möglicherweise verurteilt, dass er Kriegsverbrechen, die im Namen des amerikanischen Staates verübt werden, öffentlich gemacht hat. Solche Angelegenheiten sollten öffentlich und transparent sein. Wenn dafür ein Mitarbeiter eines Unternehmens, des Staates oder ein Soldat sorgt, sollte dieser dafür nicht bestraft oder zur Rechenschaft gezogen werden, sondern diejenigen, die die Straftat begannen haben, die aufgedeckt wurde."
Weitere Aktionen der Initiative "Free Bradley Manning Rhein-Main" sind offenbar bereits geplant. Culina kündigte unter anderem eine Mahnwache vor dem amerikanischen Konsulat in Frankfurt an.
Annika Kremer (g+) am Donnerstag, 05.01.2012 19:41 Uhr
Ich habe versucht, es über ein anders Nachichtenportal weiter zu verbreiten. Aber der Zensor scheint so allmächtig, dass ich eine eigene Seite aufgemacht habe... Die wollen einfach nicht das sowetwas offengelegt wird. Ich hab die Schnautze voll! Das ist die reinste Dikatur http://nachrichtend ...
...dass ein Staat dieses Vorgehen zu einem Fall militärischen Geheimnisverrats erklärt. Was ist das Verraten von militärischen Geheimnissen den sonst? Und durch die Aktion auf den Freispruch für Manning zeugt nicht nur von einem naiven Rechtsverständnis (aber Ano ...
Ansich eine gute Idee und auf jeden Fall unterstützenswert. Jedoch bezweifle ich, dass wir den armen Kerl irgendwie aus den Fängen der rachsüchtigen US-Justiz/Regierung bekommen. ...
Am 21.01.2012 wollen Unterstützer in Frankfurt am Main für die Freilassung des mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten Bradley Manning demonstrieren. Die Planung der Demonstration ist bereits weit fortgeschritten, online wie offline wird mobilisiert. Die Aktivisten wollen so ein Zeichen setzen und die Be ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.