
Es war einige Zeit still geworden um die Frau, welche von der Recording Industry Association of America (RIAA) verklagt, von der US-amerikanischen Gerichtsbarkeit verurteilt und schlussendlich von eben dieser die Urteilsaufhebung mitgeteilt bekam.
Das Verfahren sollte nun völlig neu aufgerollt werden, nachdem der Richter erklärt hatte, dass er einen Fehler im Verfahren begangen habe. Er erklärte der Jury, dass das zur Verfügung stellen automatisch eine - rechtswidrige - Verbreitung sei. Der "Making Available" Ansatz wurde ab diesem Zeitpunkt heftigst diskutiert, bis sich schlussendlich die Ansicht durchsetzte, dass ein Bereitstellen noch keine illegale Verbreitung darstellen würde. Infolge dessen war die Anweisung des Richters, auf der auch der Schuldspruch beruhte, falsch. Glücklicherweise hatte dieser den Mut, den Fehler einzugestehen und eine Neuverhandlung anzuberaumen. Die RIAA hatte versucht sich gegen diese zu wehren, scheiterte jedoch verständlicherweise.
Oftmals unbeziffert bleibt jedoch die finanzielle Belastung, die Thomas bisher in diesem Rechtsstreit durchstehen musste. Eine grobe Einschätzung gibt es nun seitens ihres bisherigen Rechtsanwalts. Dieser hat sein Mandat niedergelegt. Als Grund hierfür nennt dieser, dass er bislang nicht einen Cent von seinen Rechtsanwaltsgebühren über 130.000 US-Dollar gesehen hat. Der bekannte Verteidiger zahlreicher Filesharer, Ray Beckermann, hat inzwischen dazu aufgerufen, dass sich ein Kollege ein Herz fassen soll und Thomas weiter verteidigt. Es wäre bitter, wenn Jammie Thomas nach einer solch lange anhaltenden Auseinandersetzung, welche bereits mit einem kleinen Sieg belohnt wurde, schlussendlich dennoch als Verliererin aus dem Gerichtssaal gehen muss. (Firebird77)
(via zeropaid, thx!)
(Bild via swamppolitics, thx!)
News Redaktion am Montag, 18.05.2009 17:56 Uhr
Schlussendlich kommt der Artikel zum Schluss, äh Ende. ...
Wo kann man geld spenden? :rolleyes: Die Frau Unterstützung, ich glaube es wird langsam eine Weltweiter agierender Verein, der sich den Kampf gegen Weltweiten Urheberechtvertreterrepressalien verschrieben hat. ...
lol da lohnt es sich ja bald mehr ohne Anwalt dahin zu gehen und sich gleich als schuldig zu bekennen Ö.ö Jo ... Die von der RIAA wissen wie man leben kaput macht ... mFg ...
lol da lohnt es sich ja bald mehr ohne Anwalt dahin zu gehen und sich gleich als schuldig zu bekennen Ö.ö ...
Der Fall Jammie Thomas, die als Erste von der Recording Industry Association of America (RIAA) verklagt wurde und das gesamte Justizsystem durchlief, springt erneut in die Medien. Es war einige Zeit still geworden um die Frau, welche von der Recording Industry Association of America (RIAA) v ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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