Weißrussland (Flagge)
Das Gesetz verpflichtet Unternehmen sowie als Unternehmer registrierte Privatpersonen, für ihre Internet-Präsenzen ausschließlich weißrussische Domains zu verwenden. Das selbe gilt für Online-Shops und sogar Mailserver. Wahrscheinlich werden auch Unternehmer, die bereits ausländische Domains besitzen, diese aufgeben müssen. Probleme könnten auch Internet-Cafés und ähnliche Einrichtungen bekommen, wenn ihre Kunden ausländische Websites besuchen und dieses "Fehlverhalten" nicht ordnungsgemäß dokumentiert und gemeldet wird.
Das Gesetz wird am 6. Januar in Kraft treten. Dafür, die Einhaltung des Gesetzes sicherzustellen, sollen neben der Polizei und Geheimpolizei auch die Zollbehörden verantwortlich sein.
Das neue Gesetz erlaubt es dem Gesetzgeber außerdem, eine Liste von Websites zu erstellen, die von den Providern gesperrt werden müssen. Auf diese Liste sollen unter anderem pornografische Websites sowie Seiten mit als extremistisch eingestuften Inhalten kommen.
Die Probleme, die das neue Gesetz für die Bürger Weißrusslands mit sich bringen könnte, sind leicht vorstellbar - in einem seiner Natur nach globalen Medien wie dem Internet stellt es eine extreme Einschränkung dar, derart auf die Inhalte seines eigenen Landes festgelegt zu werden. Ebenso sind Netzsperren problematisch, da sie Zensur missliebiger Inhalte stark vereinfachen. Beide Probleme werden durch die autoritäre Ausrichtung der weißrussischen Regierung noch verschärft.
Text-Quellen: The Next Web
Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 04.01.2012 02:45 Uhr
Hmm, also aus den o.g. Texten (die englischen und die News selbst) konnte ich zumindest nicht herauslesen, dass keine ausländischen Seiten mehr aufgerufen werden dürfen. In der News steht "nur" drin, dass weißrussische Unternehmen und Selbständige keine ausländischen Domains mehr für ihre Internetau ...
Ohne Prono und Facebook können sie es gleich einschmelzen und bei Videotext bleiben. ...
Zu früh, zu schnell, zu weitfassend. Durchziehen können sie es nicht. Sollten sie es versuchen, dann haben sie ein riesen Problem an der Backe.. Müssen es komplett zurücknehmen.. Aber lassen sie die Zügel locker, dann haben sie ein System geschaffen wo jeder dauerstrafbar ist. Man muss den Menschen ...
Auf diese Liste sollen unter anderem pornografische Websites sowie Seiten mit als extremistisch eingestuften Inhalten kommen. Was da als extremistisch eingestuft werden wird, kann man sich denken: Wie in der BRD auch, alles was dem Regime gefährlich erscheint oder ist. ...
Dieses Gesetz ist eine Handelsbeschränkung, untersagt es doch den Export von ISP-Dienstleistungen nach Weißrussland. Betroffen von diesem Gesetz sind außerdem auch die Nutzer von Plattformen wie eBay, Amazons mechanical turk oder auch von Bloghostern und Social Networks. Der erste Reflex ist es da ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.