
Logo des Unternehmens Isracard, das besonders von dem Angriff betroffen ist
Kotler sagte in einer Stellungnahme, dass eine Datei mit rund 400.000 israelischen Kreditkarten-Datensätzen im Internet aufgetaucht sei. Isracard habe allerdings festgestellt, dass ein großer Teil der Datensätze inkorrekt oder ungültig sei. Nach Analysen des Unternehmens seien etwa nur etwa 14.000 Datensätze gültig, teilte Kotler mit. 6.600 davon gehören zu Isracard-Kunden.
Einige der nun veröffentlichten Datensätze wurden scheinbar missbräuchlich für Bestellungen im Internet verwendet. Mittlerweile wurden die betreffenden Karten jedoch Aussagen Kotlers zufolge gesperrt. Der Isracard-CEO versprach außerdem, sein Unternehmen werde die betroffenen Kunden für den entstandenen Schaden entschädigen.
Die Hintergründe des Sammelns und der widerrechtlichen Veröffentlichung der Kreditkarten-Daten sind bislang noch nicht aufgeklärt. In israelischen Medien wurde berichtet, dass eine Gruppe aus Saudi-Arabien hinter den Angriffen steckt. Beweisen lässt sich dies jedoch bislang nicht. Zudem sind die Motive der Angreifer unklar. Das Abgreifen und missbräuchliche Verwenden von Kreditkarten-Daten ist seit Jahren ein verbreiteter und für die Beteiligten lukrativer Teil der Internet-Kriminalität. Vom massenhaften Veröffentlichen der Daten dagegen haben die Verantwortlichen keinen offensichtlichen Vorteil. Womöglich handelt es sich um eine - mit potentiell erheblichen Schäden für Unbeteiligte verbundene - Variante des Hacktivismus. Ein "Bekennerschreiben" fehlt bislang jedoch, so dass sich nicht sagen lässt, ob die Angreifer tatsächlich politische Ziele verfolgen - und wenn ja welche. Was also steckt hinter diesem Vorfall?
Update:
Derselbe Angreifer, der unter dem Nickname "OxOmar" auftritt und angibt, zu einer saudi-arabischen Hackergruppe zu gehören, postete offenbar am gestrigen Donnerstag erneut eine große Menge von Kreditkarten-Daten im Internet. Diesmal handelte es sich Berichten zufolge um etwa 11.000 Datensätze. Rund 5.200 davon gehörten zu Isracard und wurden nach Angaben Dov Kotlers bereits gesperrt. Die Vorfälle werden derzeit untersucht. (Quelle: Reuters)
Text-Quellen: Reuters
Annika Kremer am Freitag, 06.01.2012 02:10 Uhr
Zum einen ist das hier kein Thread, um über die Beiträge eines Users zu diskutieren oder über themenfremde Inhalte. Zum zweiten gibt es die "Beitrag melden" Funktion. Wenn Dir oder sonstwem irgendetwas als eindeutig antisemitische Äußerung aufstösst, so empfehle ich Dir davon Gebrauch zu mache ...
Ich habe dies bereits im P&G erfolgreich unterbunden und werde dies auch hier gnadenlos unterbinden. Warum werden dann eindeutig antisemitische Äußerungen wie die des Users Todde nicht gelöscht? Drawing comparisons of contemporary Israeli policy to ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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