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Microsoft warnt vor betrügerischer "Ransomware"

Screenshot der Virus-Meldung

Screenshot der Virus-Meldung

Im Netz treiben aktuell besonders dreiste Betrügerbanden ihr Unwesen. Microsoft warnt in seinem Blog vor sogenannter Ransomware, die den Computer unbenutzbar macht und behauptet, sie stamme von deutschen, britischen oder niederländischen Kriminalämtern. Gegen die Zahlung einer Gebühr soll der Computer wieder entsperrt werden.

In den meisten Fällen wirft die Ransomware (englisch: ransom = Lösegeld) dem User vor, sie habe auf dem Rechner illegales Material wie Schwarzkopien oder Kinderpornografie finden können. In einer Variante heißt es überdies, es seien E-Mails an terroristische Organisationen verschickt worden. Entsprechend wäre der Computer durch die deutsche, britische oder niederländische Kriminalpolizei oder gar die GEMA gesperrt worden. Gegen die Zahlung eines Betrages zwischen 50 und 250 Euro werde die Blockade entfernt und die vermeintlichen Auseinandersetzungen mit der vorgeblichen Behörde beigelegt. 

Microsoft warnt auf seinem Blog, dass gerade deutsche Nutzer von der Betrugssoftware betroffen sind. Laut Angaben des Konzerns wurden rund 92 Prozent aller Virusbefunde bezüglich dieser Schadware in Deutschland festgestellt. 

Die Bezugswege des Virus unterscheiden sich allem Anschein nach, nicht sonderlich von denen anderer Schädlinge. Microsoft spricht von verseuchten Mails, manipulierten Flash-, Java- oder PDF-Dateien, die über Sicherheitslücken in den entsprechenden Programmen eine Infektion des Rechners bewirken können. Es ist nicht auszuschließen, dass daraufhin von der Software noch weitere Malware heruntergeladen wird.

Wer hinter der Masche steckt, ist noch nicht bekannt. Auch die Frage, inwiefern das „Geschäftsmodell“ der Betrüger erfolgreich ist, bleibt bislang ungeklärt.

Betroffenen Nutzern ist natürlich ausdrücklich zu raten, die geforderte Geldsumme nicht zu zahlen und zu versuchen, den Virenbefall durch eine entsprechende Software zu bereinigen. 

 

Bild-Quellen: technet

Text-Quellen: technet

Julian Wolf (g+) am Freitag, 23.12.2011 19:52 Uhr

Tags: microsoft gema malware sicherheit virus

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vgwort
 
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22 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • ElZocKo am 01.01.2012 15:38:47

    Hatte ich auch drauf. Abgesicherter Modus -> die .exe gelöscht die beim pc start aufs internet zugreifen wollte und schon war das erledigt. ...

  • Isschonwech am 31.12.2011 14:11:14

    Jetzt aber ernsthaft @willi111: Kannst du selbst deinen Text lesen, ohne dabei Kopfschmerzen zu bekommen? Ich jedenfalls nicht. :m) Bitte bemüh dich doch wenigstens ein bisschen... willi111 = bot :rolleyes: ...

  • Hezu am 30.12.2011 12:17:28

    Perfektes Beispiel für einen weiteren Grund warum so häufig betrügerische Software auf so viele Rechner gelangt: Die Anwender können gar nicht mehr anständig lesen und schreiben, und klicken dementsprechend immer nur auf "Weiter" oder "Installieren". :rolleyes: Jetzt aber ernsthaft @willi111: Kanns ...

  • willi111 am 30.12.2011 11:55:11

    Hilft leider aber nicht vollständig... Teile vom Virus sind immer noch im System. Nemme Sie bitte Mal,die Kostenlosen Programme,unter anderen bei Freeware und Winload.de,bei Installation BITTE aufpassen nicht alles durchdrücken immer erst lesen. Man versucht eine Tolba ...

  • P7BB am 29.12.2011 22:27:38

    Hilft leider aber nicht vollständig... Teile vom Virus sind immer noch im System. ...

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