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"2011 war in vielen Ländern ein Jahr der Demonstrationen und Kämpfe für Freiheit und Demokratie", erklärte der Sprecher von Reporter ohne Grenzen den Anstieg der Gewalt gegen Medienmitarbeiter. "Die meisten Machthaber antworteten mit systematischer Gewalt. Nicht nur die Proteste sollten im Keim erstickt, sondern auch Berichte darüber unterdrückt werden". Es gibt aber einen Unterschied zwischen den Opfern dieser Gewalt, stellt die Organisation in ihrem Bericht fest. Größtenteils von der Gewalt betroffen sind einheimische Journalisten.
Auch zwischen den einzelnen Ländern gibt es starke Gefälle, sowohl was Tötungen, als auch was Inhaftierungen betrifft. Als das gefährlichste Land für Journalisten und andere Medienmitarbeiter gilt Pakistan, gefolgt vom Irak. Zehn Todesfälle gab es 2011 in Pakistan, immerhin sieben im Irak.
Der größte Anstieg von Repressionen gegenüber Journalisten betrifft allerdings die Festnahmen: 1.044 Journalisten wurden seit dem vergangenen Januar weltweit festgenommen. Im voherigen Jahr gab es 535 Verhaftungen, die Zahl hat sich also beinahe verdoppelt.
Während des Arabischen Frühlings war die Gewalt gegenüber Journalisten ebenfalls allgegenwärtig: Die Newsweek veröffentlichte in ihrer Sonderausgabe "Pictures of the Year" einen Nachruf auf diverse Fotojournalisten, die während ihrer Arbeit unter anderem in Libyen getötet wurde. Dazu gehören unter anderem Tim Hetherington und Chris Hondros, zwei Fotojournalisten, die in Misrata von Mörserfeuer getroffen wurden.
Doch nicht nur Berufsjournalisten sind von den Repressionen betroffen; auch Blogger und Internetaktivisten wurden in diesem Jahr häufiger verhaftet, mindestens fünf von ihnen wurden dieses Jahr getötet.
Was meinen unsere Leser? Ist es eine noch so gute Geschichte wert, sein Leben aufs Spiel zu setzen? Wie schätzt Ihr die Gefahr ein? Wärt Ihr dazu bereit, dieses Risiko auf Euch zu nehmen?
Text-Quellen: ROG
Robert Clausen (g+) am Freitag, 23.12.2011 18:05 Uhr
Nun das wundert mich nicht, die Menschen werden immer brutaler und alles was sie an ihrem Machterhalt hindert und das tut eine klare Berichterstattung in Diktaturen und repressiven Systemen ... wird aus dem Weg geräumt. Allerdings darf man auch nicht vergessen das die Medien selber immer Schlagzeil ...
Also mal ganz Ehrlich, ein Sprichwort sagt, wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Aber wenn man dann von solchen Fällen hört, in dem Reporter Lügen verbreiten, oder zum Wohle der Auflagen etwas hinzu oder weg lassen, überrascht es nicht das diese so gefährlich leben. Ich selber halte nichts von ...
Was meinen unsere Leser? Ist es eine noch so gute Geschichte wert, sein Leben aufs Spiel zu setzen? Wie schätzt Ihr die Gefahr ein? Wärt Ihr dazu bereit, dieses Risiko auf Euch zu nehmen? Ich würde sagen:ja. Sollte ich aber jemal in so eine Situation kommen, auf etwas gefährliches zu ...
Oftmals werden dicke "Dinger" dann nicht Veröffentlicht weil es dem Redakteur nicht passt. Jüngstes Beispiel, ist der Spiegel mit dem Start der Windkrafträder. Der Redakteur hat einen Artikel nicht drucken/veröffentlicht lassen, da diese Windkrafträder seinem Pferdezucht Gebiet bzw. Club gefährdet ...
Ich finde den Satz "Ist es eine noch so gute Geschichte wert, ..." recht irreführend. Vor allem Anderen geht es(in den gefährlichen Fällen) darum, die Bevölkerung weltweit zu informieren, was denn tatsächlich vorgeht. Dies ist absolut notwendig, damit man sich als mündiger Bürger ein Meinungsbild fo ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.