Piraterie
Ob Musiker, Schriftsteller, Filmemacher oder Softwarehersteller: Wieder und wieder beklagen sich Urheber und die dahinter stehende Industrie über Internetpiraterie. Filesharing und Schwarzkopien sind den Unternehmen ein Dorn im Auge, denn Gewinneinbußen und rückläufige Verkaufszahlen erschließen sie sich oftmals aus diesem Bereich. Während sich einige Vertreter der Industrie darüber den Kopf zerbrechen, inwiefern man Konsumenten den Gang in das Geschäft lohnenswert machen könnte, fahren andere schwere Geschütze auf.
So auch die Spanierin Lucía Etxebarría. Sie hat die Nase von der Piraterie dermaßen voll, dass sie gänzlich ihre Tätigkeit als Schriftstellerin aufgibt. Grund dafür ist die kürzlich erlangte Erkenntnis, dass es mehr illegale Downloads von ihren veröffentlichten Werken gibt, als im Handel verkauft wurden. Aus Protest gegen die Piraterie hängt sie ihren Beruf an den Nagel. "Ich werde für längere Zeit keine Bücher mehr veröffentlichen, bis diese Situation sich geändert hat. Mir steht nicht der Sinn danach, drei Jahre lang wie eine Verrückte für nichts an einem Werk zu arbeiten. Wenn ich Romane verschenken will, lasse ich Kopien für meine Freunde anfertigen", so die Schriftstellerin auf ihrer Facebook-Seite. Nun wolle sich Etxebarría einen neuen Beruf suchen.
Bei den unzähligen Downloadern stießen diese Aussagen nicht auf taube Ohren. Das Facebook-Profil der Schriftstellerin hat sich nun zu einem Diskussionsplattform herausgebildet und viele Internetnutzer versuchen nun ihre Download-Aktivitäten zu rechtfertigen. Ein Facebook-Nutzer schreibt beispielsweise auf die Pinnwand der Schriftstellerin, dass er schlichtweg zu wenig Geld verdiene, um sich gebundene Bücher leisten zu können.
Sener Dincer (g+) am Dienstag, 20.12.2011 22:14 Uhr
Zumindest Universitätsbibliotheken zahlen Pauschalen an die Verlage für die ganzen Kopien, die gemacht werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass es ähnliche Abrechnungssysteme auch in anderen Bibliotheken gibt. Das kann natürlich sein, kann da nur für öffentliche Bib ...
Ich finde es von der Frau nicht richtig, ihr Scheitern nur auf "Internetpiraterie" zurückzuführen. Ob sie von der Contentmafia jetzt ein paar Scheinchen extra bekommen hat, damit sie die Raubmordkopierer in aller Öffentlichkeit verunglimpft sei dahingestellt, fest steht jedoch, dass die Zeiten sich ...
Bibliotheken zahlen gar nichts an die Urheber, die kaufen die Bücher und verleihen sie dann. Ich arbeite in einer Bibliothek und weiß das. *lol* Zumindest Universitätsbibliotheken zahlen Pauschalen an die Verlage für die ganzen Kopien, die gemacht werden. Ich ...
Da fällt mir was ein das ich mir letztens schon überlegt habe: wieviel zahlen den Bibliotheken den Urhebern? Die kaufen die Bücher doch auhc bloß regulär im Laden und legen nicht pro Leser paar Euros hin. Aber ich hab noch nich gehört dass Schriftsteller ihren Beruf aufgebe ...
Wenn es nur ums Geld ging, wäre Michelangelo Anstreicher geworden. ;) Nein. Er hat als Künstler genug Kohle verdient. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.