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Kroes machte ihre Ankündigung gestern im Rahmen der Ratssitzung der für Telekommunikation zuständigen Minister in Brüssel. Sie berichtete, sie habe in einem Schreiben an die für IT-Sicherheit zuständigen Ministerien in den Mitgliedsländern zunächst die dortige Situation - von ihr als "Sicherheitskapazitäten" bezeichnet - abgefragt. In Deutschland ist für die IT-Sicherheit das Bundesinnenministerium sowie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zuständig. Kroes erklärte, die EU müsse sich politisch zukünftig mehr im Bereich der IT-Sicherheit und des Schutzes kritischer Infrastrukturen engagieren. In der nun ausgearbeiteten Strategie, deren Vorstellung im kommenden Jahr erfolgen soll, wird die ENISA laut Kroes eine Schlüsselrolle spielen.
Unterstützt werden soll die ENISA zukünftig vom EU CERT sowie vom European Cybercrime Center, das 2013 seinen Dienst aufnehmen soll. Der ENISA wird diesen Plänen zufolge künftig in stärkerem Maße auch eine operative Funktion zukommen. Bislang ist die Behörde primär in der Forschung und Beratung tätig. So gibt die Behörde etwa Empfehlungen an die EU-Mitgliedsländer heraus, wenn Sicherheitsprobleme wie Angriffe oder massive Malware-Kampagnen bekannt werden.
Weitere Einzelheiten der geplanten neuen Strategie sind bislang noch nicht bekannt. Es wurden in den letzten Monaten unterschiedliche mögliche Ansätze diskutiert.
Text-Quellen: heise online
Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 14.12.2011 19:30 Uhr
Und ich bin gespannt, wie lang es dauert, bis der "Schweizer Käse" durchlöchert ist. Mal sehen wie lang die Liste diesmal wird. ^^ ...
wie wäre es denn mal, abmahnungen an idioten, die jeden scheiß in emails anklicken, zu verschicken... ...
Und ich bin gespannt wo die Grenzposten der "europäischen Netze" aufgestellt werden. Irgendwie tippe ich ja auf Bielefeld :D ...
Da bin ich mal gespannt, wie dieser "operative" Einsatz aussehen soll... ...
toll. eine digitale Agenda. ich hoffe da wird auch aufgenommen, dassan bei bekannten sicherheitslücken auch reagiert und nicht einfach alles ignoriert. letzteres ist bei Behörden ja meist Gang und gebe. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.