
Eine Reihe von US-Behörden, darunter der technische Geheimdienst NSA, untersuchen seit längerem eine Reihe von China ausgehender Fälle von internet-basierter Wirtschaftsspionage. Dabei gelang nun offenbar ein Durchbruch.
Den aktuellen Untersuchungsergebnissen zufolge gehen die Spionage-Aktivitäten vor allem von einem Dutzend Gruppen, die mit der chinesischen Armee in Verbindung stehen, sowie von einem halben Dutzend nicht-militärischer, etwa zu Universitäten gehörender Gruppen aus. Bei zwei weiteren Gruppen, die eine wichtige Rolle spielten, konnten US-Ermittler bislang nicht feststellen, ob diese mit der Armee in Verbindung stehen. In viele Fällen, so wird berichtet, gelang es den USA, die in die Spionage involvierten Individuen zu identifizieren. Das gibt den USA mehr Möglichkeiten, die chinesische Regierung direkter mit ihren Aktivitäten zu konfrontieren oder sogar einen Gegenangriff zu starten, so Experten.
Bereits vor zwei Wochen trafen sich internen Quellen zufolge US-Diplomaten mit ihren chinesischen Gegenstücken und warnten sie vor den diplomatischen Konsequenzen von Wirtschatftsspionage. Wieviel weiter die USA allerdings gehen werden, ist unklar. Während einige Regierungsangehörige eine Konfrontation befürworten würden, warnen andere davor, China, einen der wichtigsten Gläubiger der USA, zu sehr vor den Kopf zu stoßen.
China distanzierte sich von entsprechenden Aktivitäten. Liu Weimin, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, betonte, dass chinesisches Recht Hacking und Cyber-Spionage eindeutig verbiete. China gehe aktiv gegen derartige illegale Aktivitäten vor und beteilige sich an internationaler Kooperation zum Thema. "Anschuldigungen, dass China sich an solchen Angriffen beteiligt, oder dass die chinesische Regierung dahinter steht, sind unbegründet," so Liu.
Trotz dieser und ähnlicher Stellungnahmen gehen die USA jedoch anhand ihrer Untersuchungen davon aus, dass chinesische Spionage-Aktivitäten gegen US-Ziele zukünftig noch zunehmen werden.
Text-Quellen: Wall Street Journal
Annika Kremer am Dienstag, 13.12.2011 18:43 Uhr
ui die wollen es direkter ansprechen? USA: ihr spioniert. China: nö. USA: doch tut ihr. ich würde mal sagen in guantanamo muss bald angebaut werden. aber ich befürchte, dass es über kurz oder lang in dem ziemlich diesen Weltkrieg enden wird. So wie die Chinesen ...
Ja stimmt. Nämlich die Welt, wie sie sie gerne hätten. ...
die Usa ist die Weltpolizei. die spioniert nur um die Welt zu retten. ...
Ach ja und die USA spioniert nicht. :rolleyes: Wer's glaubt, wird selig. :coffee: ...
ui die wollen es direkter ansprechen? USA: ihr spioniert. China: nö. USA: doch tut ihr. ich würde mal sagen in guantanamo muss bald angebaut werden. aber ich befürchte, dass es über kurz oder lang in dem ziemlich diesen Weltkrieg enden wird. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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