
Auslöser für die Proteste waren Arbeitskämpfe bei zwei großen Firmen, die Geschäfte über die Häfen der Westküste abwickeln, dem - teilweise der Großbank Goldman Sachs gehörenden - Hafen-Operateur "SSA Marine" und dem Korn-Exporteur EGT. Die Occupy-Aktivisten wollen durch die Proteste ihre Solidarität mit den Arbeitnehmern und Gewerkschaften ausdrücken. Eine der größten Hafenarbeiter-Gewerkschaften, die "International Longshore and Warehouse Union", distanzierte sich allerdings von den Besetzungen. Sie deutete in einem Brief an ihre Mitglieder an, dass die Besetzer die Anliegen der Gewerkschaft instrumentalisieren würden, um ihre eigene Agenda voranzutreiben. Andere Gewerkschaften äußerten sich dagegen positiv über die Besetzungen.
In der kalifornischen Stadt Oakland - in der die Occupy-Bewegung bereits mehrfach, unter anderem als Ziel massiver Polizeigewalt, Schlagzeilen machte - begann die Hafenbesetzung bereits vor Anbruch der Dämmerung. Mehrere hundert Menschen blockierten die Zufahrtsstraßen und hinderten LKWs am Befahren des Hafengeländes. Die Polizei ist in hoher Personalstärke vor Ort, nimmt aber Berichten zufolge bislang eine beobachtende Position ein. Von Auseinandersetzungen wird bis jetzt nichts berichtet. Aktivisten in Oakland gelang es bereits im November, den Hafen zeitweise erfolgreich lahmzulegen.
Im süd-kalifornischen Long Beach trafen sich 400 Menschen in einem Park und marschierten gemeinsam zum Hafen, um diesen zu besetzen. In mehreren anderen Städten, darunter Seattle, wird ebenfalls von Hafen-Besetzungen berichtet.
In Portland im US-Bundesstaat Oregon kam es zu drei Festnahmen von Personen, die sich der dortigen, bisher von etwa 300 Menschen besuchten Hafenbesetzung anzuschließen versuchten. Zudem wurden eine Schusswaffe sowie ein Schwert beschlagnahmt.
Die Aktivisten bezeichnen ihren jüngsten Schritt als Aktion gegen "Wall Street am Seeufer". Nach den zahlreichen Räumungen von Protestcamps in den vergangenen Wochen ist diese neue Welle von Aktionen der wohl dramatischste Schritt der Besetzer. "Wir werden keine Unternehmens-Profite auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung hinnehmen, wir werden keine Angriffe auf Arbeiter hinnehmen, und wir werden nicht hinnehmen, dass wegen eurer Gier unsere Schulen geschlossen, unsere sozialen Absicherungen zusammengestrichen und Familien in die Armut getrieben werden!", sagte Kari Koch, Aktivistin von "Occupy Portland", in einer Stellungnahme.
Die Betreiber von an der Westküste gelegenen Häfen versuchten nach eigenen Angaben, sich in Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden auf mögliche Störungen vorzubereiten.
Aus der Occupy-Bewegung ist zu vernehmen, dass Polizeigewalt gegen Blockierer in irgendeiner Stadt verstärkte Blockaden in anderen Städten nach sich ziehen wird, da man sich in diesem Fall veranlasst sähe, Entschlossenheit zu demonstrieren. Die Aktivisten hoffen, dass sich tausende Menschen an den neuesten Protestaktionen beteiligen werden.
Text-Quellen: AP
Annika Kremer am Montag, 12.12.2011 18:52 Uhr
Hast wohl falsch gelesen oder ich hab mich falsch ausgedrückt. Ich meinte damit, dass 2 solcher Idioten die mit Waffen rumlaufen genügen um eine harte Vorgehensweise der Polizei zu provozieren. ...
Sind eben doch nicht alle Occupy Leute ach so friedlich. Wer mit Waffen rumläuft provoziert doch die harte Vorgehensweise der Cops. Achso, ja, die 2 Personen stehen natürlich für jeden einzelnen Demonstranten der Occupy-Bewegung... :m) ...
Fehlt da ein Wort ? Ja, danke. Ist behoben. ...
In Portland im US-Bundesstaat Oregon kam es zu drei Festnahmen von Personen, die sich der dortigen, bisher von etwa 300 Menschen besuchten Hafenbesetzung anzuschließen. Fehlt da ein Wort ? Zudem wurden eine Schusswaffe sowie ein Schwert beschlagnahmt. Sind eben doc ...
Aktivisten der Occupy-Bewegung wollen am heutigen Montag einige der wichtigsten Häfen entlang der Westküste der USA blockieren. Sie hoffen, dass dies die Profite großer Unternehmen schmälert. Die Häfen seien zu "Wirtschafts-Motoren für die Elite" geworden, so die Besetzer. [url=http://www.gul ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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