Der "Staatstrojaner" (Symbolgrafik)
Bei ihrer Herbsttagung in Wiesbaden beschlossen die Innenminister von Bund und Ländern, beim BKA ein Staatstrojaner-Kompetenzzentrum einzurichten. Dieses soll unter anderem einen standardisierten Anforderungskatalog für staatliche Spionage-Software zu entwickeln. Dabei sollen die "funktionalen, sicherheitstechnischen und datenschutzrechtlichen Anforderungen" an die Software berücksichtigt werden.
Mit Hilfe des Kompetenzzentrums sollen die Behörden bessere Kontrolle über die Spionagesoftware erhalten, um Skandale wie den kürzlichen um die Software der Firma DigiTask - die vom Chaos Computer Club als unsicher und potentiell verfassungswidrig eingestuft wurde - zukünftig zu vermeiden. Zunächst sollen die vom Kompetenzzentrum entwickelten Standards dafür sorgen, dass mit der Software-Entwicklung beauftragte Privatunternehmen einwandfreie Arbeit leisten. Längerfristig soll die Spionagesoftware vom BKA selbst entwickelt werden. Die Einrichtung soll ihre Arbeit laut einem Sprecher des gastgebenden hessischen Innenministeriums "so schnell wie möglich" aufnehmen. Ein genaues Datum steht aber anscheinend noch nicht fest. Die mögliche Einrichtung eines derartigen Kompetenzzentrums war bereits seit Wochen diskutiert worden. Es war aber bis heute unklar, ob es wirklich dazu kommen würde und welcher Behörde das Zentrum unterstellt würde.
Text-Quellen: Spiegel Online
Annika Kremer (g+) am Freitag, 09.12.2011 23:35 Uhr
Mir fällt dazu spontan nur "Anonpwnies" und "Hack the Planet" ein... :D ...
Dabei sollen die "funktionalen, sicherheitstechnischen und datenschutzrechtlichen Anforderungen" an die Software berücksichtigt werden. ... also wurden diese in der Vergangenheit einfach ignoriert, oder sehe ich da was falsch? Mit Hilfe des Kompetenzzentrums ...
Das ist also die Konsequenz aus der ganzen Affäre? Ich geh mal eben kotzen. ...
juhu. endlich werden effizient und standardisiert die Grundgesetze ausgehebelt. warum sich mit einem Überwachungsbundesland zufrieden geben, wenn man einen Überwachungsstaat haben kann ...
Wenn diese Schnellschüsse jemals wirken sollen muss noch sehr viel passieren. Der Gewinner ist auf jeden Fall das BKA. Die bekommen jetzt mehr Geld. In Deutschland sind drei Leute 10 Jahre lang mordend durchs Land gezogen und wurden nur durch eine Panne entdeckt. Wenn nicht hätten sie weitergemach ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.