
Elektronischen Entgeltnachweis - ELENA (Logo)
Bereits Ende September hatte der Bundestag die Auflösung des sogenannten ELENA-Verfahrens beschlossen. Der elektronische Entgeltnachweis sollte ursprünglich für weniger Verwaltungsaufwand sorgen, indem sämtliche Arbeitgeber entsprechende Informationen über ihre Angestellten an die Zentrale Speicherstelle sendeten. Nachdem jedoch Bedenken aufkamen, inwiefern das Projekt auch finanziell tragbar sein werde und ob die Mittelschicht tatsächlich davon profitieren kann, wurde ELENA zunächst ausgesetzt und daraufhin offiziell am 3. Dezember gestoppt.
Laut aktuellen Informationen des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar wurde im Rahmen der Auflösung nun auch mit der Löschung sämtlicher personenbezogener Daten begonnen. Insgesamt umfasst das verschlüsselte Datenpaket Informationen über rund 35 Millionen Arbeitnehmern. Die Schlüsselcodes für den Zugriff auf die Dokumente wurden nach Angaben Schaars am Donnerstag vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik überschrieben und vernichtet. Damit sei ein erster Schritt auf dem Weg zur endgültigen Löschung aller ELENA-Datensätze getan, so Schaar. In den nächsten Wochen erfolge die Vernichtung der weiteren Daten.
Die Arbeitgeber sind seit wenigen Tagen auch nicht mehr dazu fähig, Informationen an die Sammelstelle zu übermitteln. Ursprünglich mussten alle Entgeltnachweise und weiteren Daten zur eigens eingerichteten Zentralen Speicherstelle übersendet werden. Gemäß der offiziellen Internetseite wurden am Montag um 10 Uhr alle Kommunikationsverbindungen der ZSS physikalisch unterbrochen, „indem die Kabel aus den Steckern entfernt wurden.“
Bild-Quellen: datenschutz.rlp
Text-Quellen: behoerden-spiegel
Julian Wolf am Donnerstag, 08.12.2011 19:10 Uhr
Und du glaubst dann sind die Daten weg? nur wenn sie es mit tuneup aus dem papierkorb löschen! ...
Und du glaubst dann sind die Daten weg? ...
War es so schwer folgenden Befehl mit Enter zu bestätigen? drop database elena; ...
Vielleicht erklärt dem Herrn Schaar mal jemand wie so ein Löschvorgang technisch abläuft... vielleicht kriegt die Matschbirne dann auch mit, dass man Daten nicht löschen, sondern höchstens zig mal überschreiben kann, damit man sie nicht mehr rekonstruieren kann und das nimmt Zeit in Ans ...
Fein, die nächsten Wochen mal wieder eBay beobachten, vielleicht findet man ja wieder "gelöschte" Platten. :D Vielleicht erklärt dem Herrn Schaar mal jemand wie so ein Löschvorgang technisch abläuft... vielleicht kriegt die Matschbirne dann auch mit, dass man Daten nicht löschen, sondern höc ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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