ATA: Die Suche nach außerirdischem Leben geht weiter
Passend zur Entdeckung des Exoplaneten Kepler 22b kann die Suche nach außerirdischen Funksignalen wieder begonnen werden. Bei Kepler 22b handelt es sich um einem erdähnlichen Planeten, dessen Entdeckung vor wenigen Tagen am 5. Dezember bestätigt wurde. Erstmals beobachtet wurde Kepler 22b bereits im Jahr 2009. Kepler 22b ist aktuell der beste Kandidat für außerirdisches Leben. Auf dem Exoplaneten, der sich in der sogenannten habitabelen Zone befindet, herschen im Durchschnitt circa 22° C . So könnte zum Beispiel Wasser in flüssiger Form vorhanden sein, eine Bedingung für Leben, wie wir es kennen. Auch Jill Tarter, die Leiterin des Seti Research Centers, zeigt sich begeistert von der Entdeckung. "Das ist eine tolle Gelegenheit für SETI-Beobachtungen. Zum ersten Mal sind wir in der Lage, unsere Teleskope auf einen Stern zu richten, in dem Wissen, dass um diesen Stern mindestens ein Planet kreist, auf dem Bedingungen analog zur Erde innerhalb der habitabelen Zone herschen. Das ist die Art von Welten, die Heimat für eine Zivilisation sein könnte, die in der Lage ist, Radiosender zu bauen."
In den nächsten zwei Jahren sollen alle normalerweise stummen Frequenzen von 1 - 10 GHz systematisch nach Lebenszeichen auf Kepler 22b abgesucht werden. Das ATA ist hierbei weltweit die einzige Einrichtung, die in der Lage ist alle 9 Millionen Kanäle (1 KHz pro Kanal) gleichzeitig zu beobachten. Die Auswertung der gewonnen Daten dürfte hierbei auch weiterhin über das Distributed Computing Projekt Seti@Home erfolgen. Neben Kepler 22b gibt es über 2300 weitere Kandidaten für mögliche außerirdische Intelligenz. Die Arbeit für SETI und das Allen Telescope Array ist also zumindest theoretisch gesichert. Um auch eine langrfristig stabile Finanzierung zu erhalten, soll das ATA nebenbei für die US Air Force nach Weltraumschrott ausschau halten. Mit weiteren Spenden-Aktionen, dem Auftrag der US Air Force und der Unterstützung durch wahrscheinlich kommende NASA Forschungsgelder rund um die Entdeckung von Kepler 22b dürfte der kostspielige Betrieb des nach dem Microsoft-Gründer Paul Allen benannten Telescope Arrays jedoch zumindest für die nächsten Jahre finanzierbar sein.
Bild-Quellen: seti
Malte Kremer (g+) am Donnerstag, 08.12.2011 15:29 Uhr
Na endlich gehts weiter :) Auf zu neuen welten und Frauen mit 4 Brüsten :)) ...
Es sollte mehr Geld in die Forschung fliessen als andere Länder zu "anektieren" und es demokratisierungsprozess zu nennen! Denn Krieg ist ja sehr teuer!! Es kann doch nicht sein das Forschungsgebiete aufgrund des Geldes, eingestellt werden welche die Menschen evtl. mal weiterbringen könnten. Aber z ...
Nachdem das ATA im April wegen Finanzproblemen den Betrieb einstellen musste, ist es nun gelungen zusammen mit privaten Spendern und der US Air Force genügend Geld zu sammeln, um die Suche nach außerirdischer Intelligenz wieder aufzunehmen. Nebenbei soll das Telescope Array aber auch nach Weltraumsc ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.