Privatsphäre
Themen der Umfrage von Allensbach waren unter anderem der eigene und fremde Umgang mit persönlichen Daten, aber auch das Sicherheits- beziehungsweise Freiheitsbedürfnis der Bürger.
Während sich 74 Prozent der Deutschen Sorgen um den Umgang mit ihren Daten machen, sehen 64 Prozent darin ein großes Risiko. Damit liegt diese Kategorie noch vor den "klassischen Angsthemen", wie Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Terrorismus, Krankheiten und Unfälle. 81 Prozent sind der Meinung, dass der Datenmissbrauch die größte Gefahr darstelle, die vom Internet ausgehe, 70 Prozent sind sich sicher, dass dieser Missbrauch weiter zunehmen werde.
Beim Thema Datensammeln und Datenmissbrauch misstrauen die Bürger offensichtlich auch dem deutschen Staat. 59 Prozent fürchten, dass der Staat seine Bürger zum Beispiel in Bezug auf deren Telekommunikationsdaten zu stark überwacht. Interessant dabei: Terrorismus wird von 14 Prozent als großes Risiko betrachtet, die Sammelwut von Behörden sogar von 21 Prozent. Viel Hoffnung, dass sich die Lage bessert gibt es aber offensichtlich nicht. 42 Prozent der Befragten gaben an, dass die staatliche Überwachung ihrer Meinung nach weiter zunehmen werde.
Forderungen an die Politik sind vor allem eine Verbesserung des Datenschutzes. Die stärkere Kontrolle und ein härteres Vorgehen gegen Internetkriminalität ist zweitrangig.
Trotzdem herrscht bei vielen noch ein Misstrauen, vor allem gegen Online-Shopping und gegen die Weitergabe von Kontoinformationen. 16 Prozent verzichten komplett auf Onlineshopping, bis zu 46 Prozent lehnen bestimmte Bezahlmethoden ab.
Auch der Klarnamenszwang vieler Portale stößt bei mehr als einem Viertel der Befragten auf Ablehnung. 27 Prozent gaben an, die Online-Dienste nicht zu nutzen, bei denen sie ihren richtigen Namen angeben müssen.
Interessant ist hier der herrschende "Generationenkonflikt"; es ist ein Gefälle zwischen unter und über 60-jährigen zu erkennen. Dies schlägt sich vor allem in dem unterschiedlichen Stellenwert von Freiheit und Sicherheit nieder. Unter 60-jährige bewerten Freiheit höher als Sicherheit, ab 60 ist es genau umgekehrt.
Im politischen und wirtschaftlichen Bereich wird die Freiheit ebenfalls bevorzugt. 28 Prozent der Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft würden sich eher für ein Höchstmaß an Sicherheit entscheiden, zwei Drittel würden ein Höchstmaß an Freiheit bevorzugen.
Bild-Quellen: hyku @ flickr - CC BY
Text-Quellen: Daten-Speicherung.de
Robert Clausen (g+) am Mittwoch, 07.12.2011 11:12 Uhr
BGE is scheisse ... Fragt mal im Ost block was die davon halten ;) ...
Informier dich mal richtig über? ...
Was hat diese Partei denn damit zu tun? Nach der Idee mit dem BGE ist diese "Partei" für mich Geschichte. Informier dich mal richtig ...
Was hat diese Partei denn damit zu tun? Nach der Idee mit dem BGE ist diese "Partei" für mich Geschichte. Die Bürger (Wähler) haben vor allen Angst vor Datenmissbrauch. Das ist der zentrale Punkt, den die Piraten ansprechen. Ich bin für das BGE. Zweidrittel ...
Die Überschrift hätte auch heißen können: Die Piratenpartei ist immer noch mehr als wichtig. ;) Was hat diese Partei denn damit zu tun? Nach der Idee mit dem BGE ist diese "Partei" für mich Geschichte. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.