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Datenmissbrauch größere Gefahr als Terrorismus

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Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach diesen Jahres halten die Deutschen den Missbrauch ihrer persönlichen Daten für eine größere Gefahr als Terrorismus, Inflation oder Gewaltverbrechen. Demnach machen sich 74 Prozent der Deutschen Sorgen über den Missbrauch ihrer persönlichen Daten. Das berichtet Patrick Breyers Blog Daten-Speicherung.de.

Themen der Umfrage von Allensbach waren unter anderem der eigene und fremde Umgang mit persönlichen Daten, aber auch das Sicherheits- beziehungsweise Freiheitsbedürfnis der Bürger.

Während sich 74 Prozent der Deutschen Sorgen um den Umgang mit ihren Daten machen, sehen 64 Prozent darin ein großes Risiko. Damit liegt diese Kategorie noch vor den "klassischen Angsthemen", wie Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Terrorismus, Krankheiten und Unfälle. 81 Prozent sind der Meinung, dass der Datenmissbrauch die größte Gefahr darstelle, die vom Internet ausgehe, 70 Prozent sind sich sicher, dass dieser Missbrauch weiter zunehmen werde.

Beim Thema Datensammeln und Datenmissbrauch misstrauen die Bürger offensichtlich auch dem deutschen Staat. 59 Prozent fürchten, dass der Staat seine Bürger zum Beispiel in Bezug auf deren Telekommunikationsdaten zu stark überwacht. Interessant dabei: Terrorismus wird von 14 Prozent als großes Risiko betrachtet, die Sammelwut von Behörden sogar von 21 Prozent. Viel Hoffnung, dass sich die Lage bessert gibt es aber offensichtlich nicht. 42 Prozent der Befragten gaben an, dass die staatliche Überwachung ihrer Meinung nach weiter zunehmen werde.

Forderungen an die Politik sind vor allem eine Verbesserung des Datenschutzes. Die stärkere Kontrolle und ein härteres Vorgehen gegen Internetkriminalität ist zweitrangig.

Trotzdem herrscht bei vielen noch ein Misstrauen, vor allem gegen Online-Shopping und gegen die Weitergabe von Kontoinformationen. 16 Prozent verzichten komplett auf Onlineshopping, bis zu 46 Prozent lehnen bestimmte Bezahlmethoden ab.

Auch der Klarnamenszwang vieler Portale stößt bei mehr als einem Viertel der Befragten auf Ablehnung. 27 Prozent gaben an, die Online-Dienste nicht zu nutzen, bei denen sie ihren richtigen Namen angeben müssen.

Interessant ist hier der herrschende "Generationenkonflikt"; es ist ein Gefälle zwischen unter und über 60-jährigen zu erkennen. Dies schlägt sich vor allem in dem unterschiedlichen Stellenwert von Freiheit und Sicherheit nieder. Unter 60-jährige bewerten Freiheit höher als Sicherheit, ab 60 ist es genau umgekehrt.

Im politischen und wirtschaftlichen Bereich wird die Freiheit ebenfalls bevorzugt. 28 Prozent der Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft würden sich eher für ein Höchstmaß an Sicherheit entscheiden, zwei Drittel würden ein Höchstmaß an Freiheit bevorzugen.

Bild-Quellen: hyku @ flickr - CC BY

Text-Quellen: Daten-Speicherung.de

Robert Clausen (g+) am Mittwoch, 07.12.2011 11:12 Uhr

Tags: freiheit betrug meinungsumfrage sicherheit online-betrug

vgwort
 
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8 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • KidZler am 08.12.2011 05:51:12

    BGE is scheisse ... Fragt mal im Ost block was die davon halten ;) ...

  • ScytheOfTime am 07.12.2011 15:05:41

    Informier dich mal richtig über? ...

  • GBK666 am 07.12.2011 14:20:42

    Was hat diese Partei denn damit zu tun? Nach der Idee mit dem BGE ist diese "Partei" für mich Geschichte. Informier dich mal richtig ...

  • Nwabudike am 07.12.2011 13:30:51

    Was hat diese Partei denn damit zu tun? Nach der Idee mit dem BGE ist diese "Partei" für mich Geschichte. Die Bürger (Wähler) haben vor allen Angst vor Datenmissbrauch. Das ist der zentrale Punkt, den die Piraten ansprechen. Ich bin für das BGE. Zweidrittel ...

  • gerechtigkeit0 am 07.12.2011 13:09:36

    Die Überschrift hätte auch heißen können: Die Piratenpartei ist immer noch mehr als wichtig. ;) Was hat diese Partei denn damit zu tun? Nach der Idee mit dem BGE ist diese "Partei" für mich Geschichte. ...

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