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Erstes Urteil in Causa Kino.to: Zweieinhalbjährige Haftstrafe für Mitarbeiter

Urteil

Urteil

Am 8. Juni 2011 wurde kino.to vom Netz genommen. Seitdem versuchen die Behörden, sich Klarheit über die Betreiber und die Umsetzung des Projekts zu verschaffen. 13 Verdächtige wurden verhaftet und nun scheint Licht ins Dunkle gebrachte worden zu sein. Das erste rechtskräftige Urteil wurde gesprochen: Für zweieinhalb Jahre muss nun ein 33-jähriger Mitverantwortlicher ins Gefängnis.

Seit im Sommer dieses Jahres die bekannte Video-on-Demand-Website kino.to vom Netz genommen wurde, richten sich alle Augen auf die Ermittlungen, die die Staatsanwaltschaft Dresden im Rahmen dieser Angelegenheit anstellt. In mehreren europäischen Ländern stellte die Polizei bereits Geschäftsräume sowie Rechenzentren sicher. 13 Personen wurde bislang verhaftet, denn sie werden von der Staatsanwaltschaft verdächtigt, eine kriminelle Vereinigung zu gewerblichen Begehung von Urheberrechtsverletzungen gebildet zu haben. Nun hat das Amtsgericht Leipzig am vergangenen Freitag das erste rechtskräftige Urteil gesprochen.

Der 33-jährige Webdesigner Marcus V. muss eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren büßen. Medienberichten zufolge habe der Verurteilte ein Geständnis abgelegt. Nun wird ihm zur Last gelegt, in mehr als 1,1 Millionen Fällen urheberrechtlich geschützte Werke vervielfältigt zu haben. Durch seine Mitarbeit soll Marcus V. in der Zeit zwischen Januar 2009 und Juni 2011 Einnahmen in Höhe von 160.000 Euro gemacht haben, welche er der Staatskasse zur Verfügung stellen wolle. Inwieweit die Kooperation des Verurteilten für eine mildernde Strafzumessung sorgte, ist nicht bekannt.

Der 33-jährige Verurteilte ist nicht der alleinige Täter. Im Rahmen der kino-to-Ermittlungen müssen  noch zwei weitere Personen auf den Urteilsspruch des Amtsgerichts Leipzig warten. Während ein Angeklagter als Chef der Gruppe verdächtigt wird, glaubt man den Zweiten als technischen Mitarbeiter von kino.to entlarvt zu haben. Die Urteile wurden bis zur jetzigen Stunde nicht gesprochen.
 

Bild-Quellen: uebersetzerportal

Text-Quellen: golem

Sener Dincer (g+) am Samstag, 03.12.2011 19:31 Uhr

Tags: urteil kino.to

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vgwort
 
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26 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • MrRevil am 08.12.2011 19:01:31

    edit ...

  • Finntastisch am 08.12.2011 15:54:56

    Faszinierend, verstehe ich es richtig, das der jetzige Besitzer von Gulli und Abofallen Betreiber Valentin Fritzmann den kino.to Betreiber mehrere 100.000 Euro für firstload Werbung auf kino.to gegeben hat. Wow. Naja, die Staatsanwaltschaft hat ja schon angedroht auch die Werber zu belangen. Ich ...

  • DarkEngel am 08.12.2011 15:01:22

    Soviel zur Info von 30.000 Gesamtumsatz pro Monat von kino.to mit allen OCHs, Werbung etc, die von Gulli verbreitet wurde. der Kopf der Bande, Dirk B., von Valentin F. monatliche Zahlungen erhalten habe, die zeitweilig im sechsstelligen Bereich gelegen ...

  • -tempic- am 07.12.2011 22:14:42

    Hmm, und da taucht der Valentin mal wieder auf. Damit hat ja wirklich keiner gerechnet, bin mal gespannt auf die Antwort. :) ...

  • tux- am 07.12.2011 21:27:51

    Ja, glaubt ihr, die haben das aus Jux und Dollerei gemacht? Abzocker waren das und weiter nix. ...

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