Urteil
Seit im Sommer dieses Jahres die bekannte Video-on-Demand-Website kino.to vom Netz genommen wurde, richten sich alle Augen auf die Ermittlungen, die die Staatsanwaltschaft Dresden im Rahmen dieser Angelegenheit anstellt. In mehreren europäischen Ländern stellte die Polizei bereits Geschäftsräume sowie Rechenzentren sicher. 13 Personen wurde bislang verhaftet, denn sie werden von der Staatsanwaltschaft verdächtigt, eine kriminelle Vereinigung zu gewerblichen Begehung von Urheberrechtsverletzungen gebildet zu haben. Nun hat das Amtsgericht Leipzig am vergangenen Freitag das erste rechtskräftige Urteil gesprochen.
Der 33-jährige Webdesigner Marcus V. muss eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren büßen. Medienberichten zufolge habe der Verurteilte ein Geständnis abgelegt. Nun wird ihm zur Last gelegt, in mehr als 1,1 Millionen Fällen urheberrechtlich geschützte Werke vervielfältigt zu haben. Durch seine Mitarbeit soll Marcus V. in der Zeit zwischen Januar 2009 und Juni 2011 Einnahmen in Höhe von 160.000 Euro gemacht haben, welche er der Staatskasse zur Verfügung stellen wolle. Inwieweit die Kooperation des Verurteilten für eine mildernde Strafzumessung sorgte, ist nicht bekannt.
Der 33-jährige Verurteilte ist nicht der alleinige Täter. Im Rahmen der kino-to-Ermittlungen müssen noch zwei weitere Personen auf den Urteilsspruch des Amtsgerichts Leipzig warten. Während ein Angeklagter als Chef der Gruppe verdächtigt wird, glaubt man den Zweiten als technischen Mitarbeiter von kino.to entlarvt zu haben. Die Urteile wurden bis zur jetzigen Stunde nicht gesprochen.
Bild-Quellen: uebersetzerportal
Text-Quellen: golem
Sener Dincer (g+) am Samstag, 03.12.2011 19:31 Uhr
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Faszinierend, verstehe ich es richtig, das der jetzige Besitzer von Gulli und Abofallen Betreiber Valentin Fritzmann den kino.to Betreiber mehrere 100.000 Euro für firstload Werbung auf kino.to gegeben hat. Wow. Naja, die Staatsanwaltschaft hat ja schon angedroht auch die Werber zu belangen. Ich ...
Soviel zur Info von 30.000 Gesamtumsatz pro Monat von kino.to mit allen OCHs, Werbung etc, die von Gulli verbreitet wurde. der Kopf der Bande, Dirk B., von Valentin F. monatliche Zahlungen erhalten habe, die zeitweilig im sechsstelligen Bereich gelegen ...
Hmm, und da taucht der Valentin mal wieder auf. Damit hat ja wirklich keiner gerechnet, bin mal gespannt auf die Antwort. :) ...
Ja, glaubt ihr, die haben das aus Jux und Dollerei gemacht? Abzocker waren das und weiter nix. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.