
Bayern
Petri wird für seine Prüfung nicht nur Einblick in die bereits abgeschlossenen, sondern auch in die noch nicht abgeschlossenen Verfahren haben, wie der Chef des Bayerischen Landeskriminalamtes, Peter Dathe, erklärte. Vom Hersteller des "Bayerntrojaners", dem Unternehmen DigiTask, wurde außerdem zugesichert, dass Petri Einblick in den Quellcode der Software haben könne. Bislang hatten die Behörden keinen Zugriff auf den Trojaner-Quellcode, was unter anderem vom Chaos Computer Club (CCC), dessen Analyse des Bayerntrojaners die aktuelle Diskussion ins Rollen brachte, heftig kritisiert wurde.
Die Behörden hatten angeblich für die 22 Fälle, in denen der Bayern-Trojaner eingesetzt wurde, die Software jeweils "maßgeschneidert" von DigiTask gekauft. Daneben gab es vier weitere Fälle, in denen das bayerische LKA anderen Behörden Amtshilfe leistete.
Petri wird nun laut eigener Aussage auf der Basis des Trojaner-Quellcodes sowie von gerichtlichen und polizeilichen Protokollen unter anderem prüfen, welche Materialien den Gerichten bei der Beantragung der Maßnahmen vorgelegt wurden, was genau angeordnet wurde und welche technischen Maßnahmen eingesetzt wurden, um den Grundrechtsschutz zu gewährleisten. Dabei gehe es weniger darum, Fehlverhalten der Beteiligten nachzuweisen, als vielmehr um das Aufdecken grundsätzlicher Schwachstellen der Ermittlungsmaßnahme, erklärte Petri. Er rechnet nach eigener Aussage damit, dass anhand der Ergebnisse seiner Untersuchung auch die Planung zukünftiger Trojaner-Einsätze besser möglich ist.
Text-Quellen: heise online
Annika Kremer am Donnerstag, 24.11.2011 20:18 Uhr
Um Missverständnissen vorzukommen:Mit Bis zur datenschutzrechtlichen Klärung der Trojaner-Einsätze sollen alle weiteren derartigen Maßnahmen auf Eis liegen.ist natürlich gemeint, dass er Trojaner erstmal nicht mehr eingesetzt wird. ...
Was soll dabei schon rauskommen.. ...
Dito. Eher glaube ich an die Unschuld einer Hure, als dass diese "Ermittlungen" Konsequenzen haben. ...
Ich habe wenig Hoffnung, dass dabei was rauskommt... Aber wie sagt man? Die Hoffnung stirbt zuletzt. ...
Dabei gehe es weniger darum, Fehlverhalten der Beteiligten nachzuweisen, als vielmehr um das Aufdecken grundsätzlicher Schwachstellen der Ermittlungsmaßnahme, erklärte Petri. - Letzter Absatz der News. Warum überrascht mich das nicht, dass Konsequenzen im vorn herein quasi ausges ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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