Spotify-Hauptquartier in Stockholm
Die Idee des Dienstes aus Schweden scheint einfach: Der Nutzer zahlt rund fünf bis zehn Euro im Monat und kann im Gegenzug auf einen Datenpool von 15 Millionen Songs zugreifen, die er am Computer und auf dem Smartphone abspielen kann. Ein Download der Tracks ist nicht möglich, wobei allerdings kein Limit bei der Musikwahl oder der Benutzungszeit besteht.
Wie Spotify-Gründer Daniel Ek im Exklusiv-Interview mit Futurezone erklärte, wolle man der Musik-Piraterie mit Spotify entgegenspielen und somit die Künstler fördern. Insgesamt 100 Millionen Euro seien in den letzten drei Jahren an die Rechteinhaber der Musik ausgezahlt worden. Das Verfahren richtet sich dabei nach der Abspielhäufigkeit der einzelnen Tracks. Je mehr Klicks, desto mehr Gebühren zahlt das Unternehmen aus.
Mit dieser Summe scheint jedoch nicht jedes Label zufrieden zu sein. Wie die Süddeutsche berichtet, zog sich der britische Dienstleister ST Holdings, der immerhin 238 kleine Labels beheimatet, vollständig aus Spotify zurück. Für die Künstler bleibe schlichtweg zu wenig Geld hängen. Ek zufolge überwiege in der Musikbranche die Zahl der Streaming-Befürworter nichtsdestotrotz der der Gegner. In Zukunft wolle man den Dienst noch wesentlich weiter ausbauen, statt ihn ausschließlich in Skandinavien, Großbritannien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Österreich, Belgien, der Schweiz und den USA anzubieten. Wann ein Start in Deutschland erfolgt, ist noch nicht abzusehen. Bereits im Streit der Videoplattform YouTube mit der GEMA kam zum Vorschein, dass die Verwertungsgesellschaft sehr hohe Gebühren zu verlangen scheint.
Bild-Quellen: wikipedia
Julian Wolf (g+) am Mittwoch, 23.11.2011 23:54 Uhr
Grooveshark ist schon ein guter Dienst, bekommt aber im Moment auch ordentlich Druck von der MI. ...
Ich benutze lieber Grooveshark. Es ist im Grunde das selbe, man kann dort Musik hören und eigene hochladen. ...
Selbst schuld wenn sie sich zurückziehen dann saugen die Leute eben illegal und dann haben sie KEINEN CENT davon. ...
Alle reden immer nur wie schlecht Streaming Services sind. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass es immer mit Downloads verglichen wird. Hätten die alle gedownloadet dann hätte ich soviel verdient. Und genau hier liegt das Problem, an dem hätte. 1 Download != 1 Stream Viele die das streamen würd ...
Versteh ich das gerade richtig? Die verdienen lieber kein Geld als "wenig" Geld? Wenn sie da jetzt aussteigen bekommen sie gar nichts mehr... vorher gab es wenigstens was, wenn vielleicht auch nicht soviel wie sie sich erträumt haben. Wirklich mehr arbeiten müssen sie ja ke ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.