Bradley Manning - künstlerische Arbeit einer Unterstützerin
Wie Mannings Anwalt David Coombs in seinem Blog mitteilt, wird die sogenannte Artikel-32-Anhörung am 16. Dezember 2011 in Fort Meade im US-Bundesstaat Maryland stattfinden. Die Anhörung wird voraussichtlich etwa fünf Tage dauern. Mit Ausnahme einiger Zeiträume, in denen geheimes Material diskutiert wird, wird die Anhörung öffentlich stattfinden. In der Anhörung soll entschieden werden, wie stichhaltig die Vorwürfe der Regierung gegen Manning sind. Die Regierung wirft Manning unter anderem mehrere IT-Delikte, Verstöße gegen Militärvorschriften sowie einen Verstoß gegen den "Espionage Act" - dieses umstrittene Gesetzeswerk von 1917 sanktioniert die Schwächung der US-Truppen - vor. Letzterer Anklagepunkt könnte im Höchstfall die Todesstrafe nach sich ziehen. Die Anklage hatte angedeutet, eine lebenslange Haftstrafe fordern zu wollen.
Die Manning-Unterstützer des "Bradley Manning Support Network" kündigten an, während der Verhandlung eine Mahnwache vor dem Gebäude abhalten zu wollen. Am Samstag, den 17. Dezember, soll es zudem einen Protestmarsch geben. Manning genießt mittlerweile die Solidarität zahlreicher Transparenz- und Menschenrechts-Aktivisten im In- und Ausland. Sollte er tatsächlich der gesuchte Whistleblower sein, spielte er WikiLeaks Material zu, das nach Ansicht vieler Leser eklatantes Fehlverhalten der USA dokumentiert. Manning soll für die "Collateral Murder"-, "War Logs"- und "Cablegate"-Leaks verantwortlich sein.
Bild-Quellen: "Bradley Manning" by Juliets-Designs@DeviantArt
Annika Kremer (g+) am Montag, 21.11.2011 21:21 Uhr
Warum macht man es nicht offensichtlich und sperrt Manning ohne Verfahren weg? Das Urteil steht eh schon fest und das die USA von Rechtsstaatlichkeit nicht viel halten beweisen sie ja tagtäglich unter anderem mit Guantanamo. Da es um die US-Finanzen ohnehin nicht sonderlich gut steht könnte man das ...
Das Verfahren wird sich wahrscheinlich größtenteils auf ein unter Folter erzwungenes Geständnis Mannings stützen und den Kerl für ein paar Jahrzehnte in Haft bringen. Ich persönlich warte eigentlich nur darauf, dass ihn ein Anon SpezOp Team befreit und ins Ausland schafft. Kann doch nicht so schwe ...
Soll das ein Scherz sein? Das war doch schon Folter ohne irgendein Verfahren. Was ist das für eine perverse Regierung, die so etwas veranlasst? Ich wünsche den Menschen dort viel Erfolg! :T ...
Der Termin für die erste gerichtliche Anhörung des mutmaßlichen Whistleblowers Bradley Manning steht fest: am 16. Dezember soll sich Manning erstmals vor einem Militärgericht verantworten. Dann wird entschieden, ob ein Militärgerichtsverfahren folgt. Sympathisanten kündigten Mahnwachen und Demonstra ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.