Protestaktion Mozilla
Kritiker befürchten, dass die Realisierung des SOPA zu erheblichen Zensurmaßnahmen führen könnte. Betroffen vom Gesetz sind alle Websites, die sich außerhalb der USA befinden und entsprechend von amerikanischen Behörden nicht ohne Weiteres belangt werden können. Insofern ein Rechteinhaber vermutet, dass eine Seite beispielsweise ein Musikstück illegal zum Download anbietet, kann er von den Internetprovidern die sofortige Sperre verlangen. Die sehr knappe Frist von fünf Tagen schließt eine vernünftige Prüfung der Anfrage vollkommen aus, mahnen die Gegner.
Auch einige US-Unternehmen haben sich nun ausdrücklich gegen das Gesetz ausgesprochen, das aktuell dem US-Repräsentantenhaus vorliegt. In einem offenen Brief kritisieren AOL, eBay, Facebook, Google, LinkedIn, Mozilla, Twitter, Yahoo! und Zynga die Idee heftig. So berge der Entwurf erhebliche Risiken für das Wachstum der gesamten Branche, führe zu enormen Kosten und eventuell auch zur Kriminalisierung von Unschuldigen.
Ein weiterer Kritikpunkt steht auf technischer Seite. Vermutlich würden die jeweiligen Provider die Sperre einer Webseite über eine DNS-Blockade erfolgen lassen. Eine solche Maßnahme ist jedoch durch das Wechseln auf einen alternativen DNS-Server leicht zu umgehen. Auch die Bürgerrechtsbewegung Electronic Frontier Foundation (EFF) ist dieser Meinung. Sie geht sogar so weit zu sagen, dass man das Gesetz nicht einmal in abgeänderter Form realisieren könne. „Es muss umgebracht werden“, fordert der Verein.
Befürworter der Gegenbewegung sind dazu aufgerufen, sich auf ihrer eigenen Webseite gegen den SOPA starkzumachen. Auch Mozilla zensierte im Rahmen der Aktion sein eigenes Logo und lässt auf der Startseite stattdessen den Spruch „Stop Censorship“ prangern.
Bild-Quellen: mozilla
Text-Quellen: onlinekosten
Julian Wolf (g+) am Mittwoch, 16.11.2011 20:27 Uhr
uneigennütziges handeln gibt es nicht - nirgends. alles was wir tun ist egoistisch motiviert, auch wohltätigkeit. wenn wir uns dadurch nicht besser fühlen würden bzw unser gewissen erleichtern, würden wir es nicht tun Stimmt nicht. Vielleicht bei vielen Menschen, aber nicht bei allen ...
sind dir die antidepressiva ausgegangen? ich nehm keine drogen ...
Ich denke es wird schon viel zu viel für das "geistige Eigentum" gemacht. Aber es zeigt, wie korrupt die Unterhaltungsindustrie ist (respektive die Politik) ...
sind dir die antidepressiva ausgegangen? Sind dir die Argumente ausgegangen? ;) ...
uneigennütziges handeln gibt es nicht - nirgends. alles was wir tun ist egoistisch motiviert, auch wohltätigkeit. wenn wir uns dadurch nicht besser fühlen würden bzw unser gewissen erleichtern, würden wir es nicht tun - fakt. sind dir die antidepressiva ausgegangen ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.