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"Occupy Wall Street"-Räumung: Polizei behinderte Berichterstattung

CPJ (Logo)

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Nach der Räumung des "Occupy Wall Street"-Protestcamps im New Yorker Zuccotti Park häufen sich Beschwerden darüber, dass die Polizei die Berichterstattung von den Protesten behinderte. Die Journalisten-Vereinigung "Committee to Protect Journalists" (CPJ) äußert sich "besorgt" über Berichte, Journalisten seien im Umfeld der Proteste misshandelt und bei der Arbeit behindert worden.

"Wir sind erschrocken über die Behandlung von Journalisten, die über die […] Räumung von Occupy Wall Street [OWS] berichteten, durch die New Yorker Polizeibehörden," so CPJ-Sprecher Carlos Lauria. Er betont, es müsse Journalisten möglich sein, "Nachrichten-Ereignisse ohne Angst for Festnahme oder Einschüchterung zu behandeln". Und nicht nur das: es sei "besonders beunruhigend", dass "Regierungsbeamte versuchten, jegliche Berichterstattung über das Ereignis komplett zu blockieren".

Das CPJ schreibt unter Berufung auf Medienberichte, im Umfeld der OWS-Räumung seien mindestens sieben Journalisten festgenommen worden. Die Vereinigung berichtet unter anderem vom Fall der freien Journalistin Julie Walker, die festgenommen und von der Polizei mehrere Stunden lang festgehalten wurde, als sie versuchte, über die Räumung zu berichten. Medienberichten zufolge trug Walker zum Zeitpunkt der Festnahme ihren von der New Yorker Polizei ausgestellten Presseausweis. Walker wurde wegen Störung der öffentlichen Ordnung angeklagt, kam aber im Laufe des Tages wieder auf freien Fuß und fuhr mit der Berichterstattung über die Protestbewegung fort. Anderen Journalisten widerfuhr ähnliches. Viele der Festgenommenen trugen wie Walker ordnungsgemäße Presseausweise, die sie als Medienschaffende kennzeichneten.

Andere Journalisten berichten, die Polizei habe sie an der Berichterstattung über die Ereignisse zu hindern versucht, indem man ihnen den Weg versperrte oder sie vom Ort des Geschehens weg geleitete. In einigen Fällen wurden Journalisten sogar von Polizisten aus dem Park gezerrt oder herumgeschubst.

Die New Yorker Polizei stand auf Anfragen des CPJ sowie der Nachrichtenagentur AFP hin nicht für Kommentare zur Verfügung. Bürgermeister Michael Bloomberg erklärte in einer öffentlichen Stellungnahme, man habe eine Eskalation der Situation verhindern und die Journalisten schützen wollen.

Bereits vor dem gestrigen Mittwoch hatten US-Journalisten teilweise mit schlechter Behandlung durch die Polizei zu kämpfen, wenn sie über die Occupy-Bewegung berichteten. Mindestens sieben Journalisten waren vor diesen Ereignissen festgenommen wurden. In einem Fall wurde ein Fernseh-Team von der Polizei angegriffen. In zwei anderen Fällen wurden Journalisten von Demonstranten angegriffen.

 

 

Text-Quellen: CPJ

Annika Kremer am Mittwoch, 16.11.2011 15:44 Uhr

tagsTags: journalismus pressefreiheit polizei cpj #occupywallstreet

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12 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • PaedoRami am 17.11.2011 14:14:39

    Pressefreiheit einschränken, gute Sache . :T ...

  • Mitglied am 17.11.2011 13:22:49

    hallo? was wurde den erwartet? das die amis einfach so die medien berichten lassen? Natürlich. Bei Propaganda- bzw. Systemmedien ist das doch so üblich. Da überrascht es schon, dass die Cops gegen die Verdummungsmaschinerie vorgeht. :D ...

  • m3lvvin am 17.11.2011 12:34:57

    Deutschland ist auf dem besten Wege. Man erinnere sich nur an einen bestimmten Bahnhofsbau. NWO wir kommen, genießt die Tage Leute.. ...

  • kakashio am 16.11.2011 23:05:02

    hallo? was wurde den erwartet? das die amis einfach so die medien berichten lassen? das ist amerika dort gewinnt der stärkere. und in dem fall ist das die polizei. auch hat man die letzten jahre immer schlechte berichte über die amerikanische polizei gehört die sind da auch immer mit durchgekomme ...

  • bigtuerke1 am 16.11.2011 21:44:41

    Du hast vollkommen Recht - hier im "Westen" kann mich sich nämlich über diese Missstände unterhalten, ohne in einem Folterknast zu landen oder gleich ganz zu verschwinden. :T Schon mal was von Propaganda gehört? - Ich denke eher nicht ;) zieh dir mal den Beitra ...

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