Der Linken-Abgeordneten Andrej Hunko hatte eine Anfrage gestellt, man möge "den internationalen Austausch zu polizeilicher Schadsoftware offenlegen". Dieser Aufforderung kam das Bundesinnenministerium nun nach. Es gab bekannt, dass zum "Staatstrojaner" bereits seit 2008 eine internationale "User Group" existierte.
Die Arbeitsgruppe, nach der Hersteller-Firma des Trojaners zunächst als "DigiTask User Group" bezeichnet, wurde vom Bundeskriminalamt (BKA) ins Leben gerufen. Dieses, so erklärte das Bundesinnenministerium nun, setzte eine abgespeckte Variante des "Staatstrojaners" auch selbst ein. Im Juli 2008 rief das BKA ein informelles Forum zum internationalen Erfahrungsaustausch ins Leben. Dieses traf sich erstmals im September 2008 und von da an zweimal pro Jahr.
An dem Erfahrungsaustausch nahmen offenbar vor allem Techniker teil. Mittlerweile wurde die Arbeitsgruppe in "Remote Forensic Software User Group" umbenannt. Das letzte bekannte Treffen fand im April 2011 statt. Teilnehmer kamen aus der Schweiz, den Niederlanden und Belgien. Der Staatstrojaner-Einsatz in den ersteren beiden Ländern war bereits öffentlich bekannt, seit DigiTask den Verkauf der Software an die entsprechenden Behörden öffentlich bekannt gab (gulli:News berichtete). Daneben wurde die Software auch in Österreich eingesetzt. Bislang weniger bekannt war der Staatstrojaner-Einsatz in Belgien sowie die Tatsache, dass es offenbar einen so regen Austausch zwischen den verschiedenen Ländern zu diesem Thema gab.
Text-Quellen: Spiegel Online
Annika Kremer (g+) am Sonntag, 13.11.2011 19:06 Uhr
wie nennt man so ein politisches handeln? Unsere 50.000 € Frage - welche Antwort ist richtig: a) Hochverrat b) Landesverrat c) Verfassungsfeindlichkeit d) alles vorher genannte Rufen Sie jetzt an! :D ...
Da bekommt der Terminus "organisierte Kriminalität" mit einem Schlag einen sehr hässlichen Beigeschmack... :buh: ist nicht schon allein das programmieren solcher software illegal? und wie stehts mit dem einsatz am lebenden objekt? wo sind die anzeigen/anklagen? ...
Hoffentlich schaffen es die Piraten ins Bundestag und ziehen ihre Vorhaben für mehr Transparenz und Sicherheit durch, ohne jegliche Kompromisse einzugehen. ...
Richtig Toll. Da kann ja dann Länderübergreifend ohne Richter agiert werden. Man tauscht bestimmt nicht nur technische Fragen denn da würde ja GigiTask eher besser sein. Es ist so einfach diese Staatswanze auszuschalten. Das noch niemand auf den Gedanken gekommen ist den infrage kommenden IP Adress ...
Unsere Politiker haben noch nicht einmal "ihren" eigenen Verfassungsschutz im Griff! ... und dieser hat seine Kettenhunde bzw. Agent-Provokateurs nicht unter ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.