
Adidas
Wer die Internetseite adidas.de ansteuert, wird nicht wie gewohnt von zahlreichen Werbesprüchen und Sportartikeln begrüßt. Seit vergangenen Freitag hat der Sportartikel-Hersteller seine Internetpräsenz gesperrt, die hauseigene Webseite adidas.de ist komplett offline. Wie es die deutsche Ausgabe der Financial Times mitteilte, sei der Sportartikel-Hersteller Opfer eines Hackerangriffs geworden. Um Adidas-Kunden nicht von der Attacke zu gefährden, habe sich das Unternehmen dazu entschlossen, der eigenen Seite einen Riegel vorzuschieben. Wann die Seite wieder seinen Betrieb aufnimmt, ist laut einer Adidas-Sprecherin unklar. In Kennerkreisen geht man von einer DDoS-Attacke von bisher unbekannten Tätern aus.
Dabei ist nicht nur adidas.de mitsamt anderer Sprachversionen betroffen. Auch die Internetpräsenz des Tochterunternehmens Reebook sei im Rahmen des Angriffs vom Netz genommen geworden. Zur Freude vieler US-amerikanischer Kunden ist adidas.com jedoch unversehrt geblieben. Diese Sprachversion laufe über einen anderen Server, der nicht den Angriffen ausgesetzt gewesen sei. Somit blieb der weitere Betrieb dieser Seite unberührt.
Noch am vergangenen Donnerstag – gerade mal einen Tag vor der Sperrung der Internetseiten – teilte der Adidas-Vorstandschef Herbert Hainer mit, dass man mittlerweile bestens im Internet vernetzt sei. Stolz blickte Hainer auf 20 Millionen Facebook-Fans und 15 Millionen angesehene YouTube-Spots zurück.
Text-Quellen: zeit
Sener Dincer am Montag, 07.11.2011 03:55 Uhr
Da meinte wohl jemand, es Adidas richtig zu zeigen.... :rolleyes::dozey: bescheuert. BTW: ADIDAS.de ist wieder online. ...
Warum sollt man die Startseite bei einer DDOs entfernen? ...bringt sowieso nichts. Erreichbar ist der Server so oder so nicht. Denke mal eher, dass das Shopsystem vulnerable war/ist und somit Kundendaten geschützt werden soll(t)en. ...
Da der Server wunderbar zu erreichen ist, scheint es sich dabei nicht um eine DDos zu handeln. Logik? Scheint eher so, als wäre die DDoS-Attacke vorüber. ...
Der Server selbst ist nicht down, wie man hier sehen kann. Lediglich die Startseite wurde entfernt. Da der Server wunderbar zu erreichen ist, scheint es sich dabei nicht um eine DDos zu handeln. ...
Ich auch nicht...und das ist das Problem. Wenn der Webserver down ist ist das vielleicht peinlich für die Firma aber... Ist es wirklich realistisch wenn einmal ein Server angegriffen wird das dann Firmen wie Adidas sagen: "Okay wir wurden angegriffen -> wir stellen unsere Produktion um und produzie ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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