
Cartwright, der bereits in seiner aktiven Zeit das Augenmerk auf Cyber-Angelegenheiten richtete sagte, die USA sollten offen über ihre "offensiven Fähigkeiten" im Bereich der Cyber-Kriegführung sprechen. So könne man potentiellen Angreifern klarmachen, dass ein Cyber-Angriff auf die USA Konsequenzen nach sich ziehe. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte der mittlerweile als Forscher am "Center for Strategic and International Studies" in Washington tätige General: "Etwas, das geheim ist, kann man nicht zur Abschreckung nutzen. Denn wenn man nicht weiß, dass etwas existiert, kann man keine Angst davor haben."
Bislang ist das genaue "Cyber-Arsenal" der USA ein Geheimnis. Es gilt jedoch als gesichert, dass die Weltmacht auch im Cyberspace über sowohl offensive als auch defensive Möglichkeiten verfügt. Cartwright erklärte, es sei wichtig, "ein starkes Signal an potentielle Gegner zu senden". Es solle klar gemacht werden, dass die USA eine entsprechende Reaktion auf Cyber-Attacken als Ausübung ihres Rechts auf Selbstverteidigung betrachten, sagte der General. Anderenfalls riskiere man, sich zum einfachen Ziel zu machen.
Angeblich teilen viele Polizei- und Militärangehörige in den USA Cartwrights Ansichten und beklagen eine nicht ausreichende IT-Sicherheit in amerikanischen Netzen. David Smith, ehemaliger Diplomat und Forscher am "Potomac Institute for Policy Studies", ergänzte, eine Abschreckungs-Politik müsse genau durchdacht werden, um eine glaubwürdige Drohkulisse zu erzeugen, ohne zu genau auf Einzelheiten einzugehen. "Man schreckt ab, indem man ein gewisses Maß an Ungewissheit beibehält," so Smith gegenüber Reuters, "Um eine gute Drohkulisse zu erzeugen, sollte man Leuten ungefähr sagen, was man hat, und ungefähr, was die Antwort wäre, wenn die Interessen der Vereinigten Staaten bedroht würden, im Grunde, dass keine Maßnahme ausgeschlossen wird."
Text-Quellen: Reuters
Annika Kremer am Sonntag, 06.11.2011 22:25 Uhr
das machen die nur, um die anzahl sinnloser beiträge zu erhöhen...:rolleyes: ...
Liebe gulli:Redaktion, nur weil wir unsere Kommentare auf dem Smartphone tippen, musst ihr das doch nicht gleich mit den News machen. Jetzt mal im Ernst, in den letzten Artikeln häufen sich die Tipp- und Rechtschreibfehler. Werden die nicht mehr gegen gelesen? Gruß Anwendername ...
Finds immer noch total witzlos. Im Endeffekt siehts eh so aus dass jemand der "zu gut" is per Nukes gekickbant wird :D... ...
könnt mir vorstellen, das sich deren knowhow auf das öffnen von webseiten beschränkt...also ungefähr so wie bei unseren "spezialisten" :DDrei Worte: National Security Agency ...
aber mit geheimwaffen meint der sicher die atomroflbombe ymmd! :p ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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