Icon einer leeren iPhone-Batterie
Seit dem Verkauffstart von Apples neuem, äußerst populärem Smartphone hatten sich Beschwerden von Kunden gehäuft, die Probleme mit einer äußerst geringen Batterielaufzeit beklagten (gulli:News berichtete). Berichten zufolge wurde die Batterie des Geräts selbst im Standby-Modus vergleichsweise schnell leer; teilweise gingen im Standby bis zu 10% der Akku-Ladung pro Stunde verloren. Musik hören konnte man Testberichten zufolge nur 44 - statt wie mit dem Vorgänger 60 - Stunden lang.
Apple war zunächst ratlos, was die Ursache der Probleme anging. Zusammen mit den Kunden machte man sich auf die Fehlersuche. Kritiker spekulierten bereits, ob die Kapazität des Akkus womöglich schlicht zu gering sei für den neuen Prozessor des iPhone. Haslam vermutet jedoch, dass das Problem weitaus weniger grundlegend ist und sich durch das Ändern einer einzigen Einstellung beheben lässt.
Nach Ansicht des iPhone-Experten sorgt der Ortsdaten-Dienst ("Location Services") des iPhone 4S für einen hohen Stromverbrauch und somit für eine geringere Akkulaufzeit. In diesem Dienst ist nämlich bei Apples aktuellem Betriebssystem iOS 5, das auf den neuen Geräten installiert ist, die "Zeitzone einstellen"-Option dauerhaft aktiviert. Dadurch fragt das Smartphone ständig Ortsdaten ab, um festzustellen, ob sich die Zeitzone geändert hat. Diese ständigen Abfragen, so vermutet Haslan, sorgen für den erhöhten Stromverbrauch. Deaktiviert man die Option, kann das iPhone zwar beim Verreisen die Zeitzone nicht mehr automatisch umstellen. Dafür normalisiert sich jedoch die Akkulaufzeit.
Haslan berichtet, die restlichen Ortsdaten-Dienste könnte man problemlos aktiviert lassen. Sie seien nicht nur nützlich, sondern hätten auch nicht die beschriebenen äußerst negativen Auswirkungen auf die Batterie des Geräts.
In Tests konnte Haslan seine Hypothese sowohl mit dem iPhone 4S als auch mit älteren, aber auf iOS 5 aktualisierten iPhone-Modellen bestätigen. In jedem dieser Tests sei die Lebensdauer der Batterie nach dem Ändern der Zeitzonen-Einstellung signifikant besser geworden. Ob dies allerdings bei allen Betroffenen funktioniert, muss noch abgewartet werden.
Text-Quellen: iDownloadBlog
Annika Kremer (g+) am Sonntag, 30.10.2011 22:52 Uhr
Endlich, ein Blogger "behebt" ein schon vorher offensichtliches Problem eines Milliardenunternehmens. Herzlichen Glückwunsch! Beim nächsten Auto, was ich mir kaufe muss auch irgendein KFZ-Mechaniker in irgendeiner kleinen Werkstatt dann das Problem lösen, wieso eigentlich die Autobatterie nach de ...
Apple! Fuck yeah! Wenn das der Fehler war, dann frage ich mich tatsächlich, warum das nicht vor Verkaufsstart von den überbezahlten Applern gefunden wurde. Nichts gegen Crowdsourcing, aber das hier ist ja eine Lachnummer vom Feinsten. :rolleyes: Ja machs selber ...
Was wiederum meinerseits und bei den meisten Anderen ein Ausnahmefall ist. Aber 2 Möglichkeiten gibt es: a) zweiten Akku in die Hosentasche. (Verbraucht kaum Platz) b) Irgendwo abends eine Steckdose suchen. (In jedem Hotel, zu Hause und im Auto (Zigarettenazünder) vorhande. Es ist natürlich jedem ...
Es wäre zumindest schön, wenn die zehn Geräte in Einem bei regelmäßiger Benutzung wenigstens länger als einen Tag halten würden. Was helfen mir bei einem zweitägigen Ausflug deine genannten Vorteile, wenn der Akku leer ist? ...
Da lob ich mir mein 38 Euro Smartphone, der einzige Ortsbestimmungsdienst den das hat ist eine Ortstabelle für die Funkzellen und das ist auch auf 20m genau. Im Gegenzug wiegt es 50 Gramm und läuft zwei Wochen mit einer Batterieladung. Achja, als Bluetoothmodem für de ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.