
Demonstranten bei den "Occupy Düsseldorf"-Protesten
In der Finanzmetropole Frankfurt nahmen Polizeischätzungen zufolge rund 2500 Menschen an einem Protestmarsch durch die Innenstadt teil. Dies stellt einen Rückgang gegenüber der letzten Demonstration am vergangenen Wochenende dar. Die Veranstalter der Protestbewegung, Occupy Frankfurt und Attac, sprachen allerdings von mindestens 5.000 Teilnehmern.
Auch in der Bundeshauptstadt Berlin kam es unter dem Motto "Die Krise heißt Kapitalismus" wieder zu Protesten. Hier demonstrierten nach Angaben der Polizei etwa 1000 Menschen. Beobachter berichten von zahlreichen Demonstranten mit den charakteristischen Guy-Fawkes-Masken des Internet-Kollektivs Anonymous. Dieses organisiert die Occupy-Proteste seit Beginn der Bewegung am 17. September mit.
Auch in Nordrhein-Westfalens Hauptstadt Düsseldorf wurde demonstriert. Hier beteiligten sich Teilnehmer-Angaben zufolge etwa 300 Menschen. Die Demonstranten zogen in einem Protestmarsch durch die Stadt und stimmten dabei Lieder an. Zeitweise wurden mehrere Kreuzungen blockiert. Die Eingangshalle einer Niederlassung der Deutschen Bank wurde besetzt und vor der Bank eine Protestkundgebung mit einem "offenen Mikrofon", über das Demonstranten Redebeiträge zum Besten geben konnten, abgehalten. Die Demonstranten riefen Slogans wie "Wir sind das Volk", "Brecht die Macht der Banken und Konzerne" und "Wir sind die 99 Prozent". "Wir sind die 99 Prozent", ein Slogan der gesamten Occupy-Bewegung, war auch auf mehreren Plakaten zu lesen. Daneben hatten die Demonstranten Transparente mit den Slogans "Bringt Menschlichkeit in das System", "Freiheit und Gleichheit" oder "Echte Demokratie jetzt". Nach der Protestkundgebung kehrte ein Teil der Demonstranten in das Camp an der Martin-Luther-Kirche zurück, wo einige Aktivisten seit zwei Wochen übernachten.
Text-Quellen: Die Zeit
Annika Kremer am Samstag, 29.10.2011 22:34 Uhr
Von einer gesetzlich verankerten Mindestlohnregelung ist das aber sehr sehr weit entfernt :D klar, aber naja, mich kümmert das wenig, die politiker sind einfach die besten realen trolle die es gibt. ...
... dann? Man könnte jetzt in der Geschichte rumwühlen, und wird monatlich auf Dinge stoßen, wo sich höchste Persönlichkeiten zu zu Wort gemeldet haben... Zu Guantanamo beispielsweise dürften sich gerne die 20 "wichtigsten Persönlichkeiten der Welt" geäußert haben. Und nu? ...
Zwischen reden und umsetzen sind Welten ;) Weiß ich. Aber es ging hier grundsätzlich um das Interesse. Und wenn schon ein "Topmanager" sich dazu äußert... ...
Von einer gesetzlich verankerten Mindestlohnregelung ist das aber sehr sehr weit entfernt :D ...
Wer sagt sowas? http://www.tagesschau.de/inland/mindestlohn258.html (natürlich wird nicht von einem mindestlohn gesprochen, aber das kommt eben dannach) ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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