
WikiLeaks (Logo)
Die Finanzdienstleister Visa, MasterCard und PayPal hatten Ende 2010 ihre Kooperation mit WikiLeaks aufgrund angeblicher illegaler Aktivitäten des Projekts eingestellt. Seitdem können diese Dienste nicht mehr für Spenden an WikiLeaks verwendet werden. Assange argumentiert, dass WikiLeaks dadurch erhebliche Summen an Spendengeldern verloren gehen. WikiLeaks geht daher gegen die betreffenden Unternehmen in mehreren Ländern gerichtlich vor. Um sich auf diese juristischen Auseinandersetzungen zu konzentrieren, wird WikiLeaks vorerst keine sensiblen Dokumente veröffentlichen. Das kündigte Assange am frühen Nachmittag des heutigen Montag auf einer Pressekonferenz im Londoner "Frontline Club" an.
WikiLeaks hatte bereits vor rund zwei Jahren seine journalistische Tätigkeit teilweise eingestellt, um sich auf die finanzielle Seite der Operation zu konzentrieren. Damals versuchte man durch verstärkte Fundraising-Kampagnen, Geld in die Kassen zu bekommen.
Zur Begründung der nun getroffenen Entscheidung erklärte Assange, wenn man keine Möglichkeit finde, "die Finanzblockade zu beenden", könne man ab Ende des Jahres den Betrieb nicht mehr aufrecht erhalten, da die Ausgaben zu hoch seien. Man wolle daher die vorhandenen Ressourcen auf das Vorgehen gegen diese "Finanzblockade" konzentrieren.
WikiLeaks hatte seit der Veröffentlichung der Guantanamo-Akten im Frühjahr keine neuen Leaks mehr veröffentlicht. Man fuhr allerdings mit der schrittweisen Veröffentlichung der Cablegate-Dokumente fort, bis diese Anfang September nach Bekanntwerden einer Sicherheitslücke - für die WikiLeaks die Verantwortung abstreitet - zur Gänze und ohne Redigierungen veröffentlicht wurden.
Update 1 (24.10., 15:58 Uhr):
WikiLeaks kündigte bei der Pressekonferenz außerdem neue Spenden-Möglichkeiten - darunter BitCoin, Flattr und Zahlungen per Mobiltelefon - an. Außerdem erklärte Assange, man wolle am 28. November ein neues "Submission System" zum Einreichen von Dokumenten online stellen.
Update 2 (25.10., 02:53 Uhr):
Eine Aufzeichnung der kompletten WikiLeaks-Pressekonferenz ist mittlerweile im Internet verfügbar.
Annika Kremer am Dienstag, 25.10.2011 02:53 Uhr
Man kann davon ausgehen das wegen dem letzten Leak Bin Laden gefasst wurde. Hätte WL die Guantanamo Daten nicht raus gebracht, dann hätte die USA Bin Laden weiter nur beobachtet und der Steuerzahler hätte weiter für den Krieg gezahlt den die Regierung haben will, aber nic ...
Wie hoch wäre denn die Strafe, wenn er schuldig ist? Ihm droht die Auslieferung nach Schweden und von dort die Auslieferung in die USA. Dort angekommen, droht ein an den Haaren herbeigezogener Spionage- oder Terroristenprozess und ein angenehmes Restleben in Guantanam ...
Wikipedia ist wirklich reich durch spenden. Wer das Gegenteil behauptet soll mir mal erklären wie man für dieses Projekt mehrere Millionen € pro Jahr verballern will. Soviel Unterhalt würde vermutlich nicht mal ein eigenes Rechenzentrum kosten. ...
reich durch spenden :D wikileaks is der grösste fake den es je gab Hast du dafür irgendliche Beweise oder Quellen ? Poste lieber mal diese anstatt Stammtischparolen herumzuschreien...:dozey: ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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