Der unabhängige IT- und Tech-Kanal!
internet.board.entertainment.games.hardware

gulli Logo
  • Home
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Board
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • News
    • Topnews
    • Interviews
    • Glossen
    • Reportagen
    • Kurioses
    • RSS-Feed
    • Twitter
    • Newsletter
  • NewsPresso
    • Newsübersicht
    • Regeln
    • Highscore
    • RSS-Feed
  • Internet
    • Wissenswertes
    • Filesharing
    • Denkanstösse
  • IT-Sicherheit
    • IT-Lexikon
    • Gesetzliche Lage
    • Cyberkriminalität
    • Abwehrmaßnahmen
    • IT-Forensik
    • Privatsphäre bei Facebook
  • Hard- und Software
    • Zeitreise - PC und N-books
    • Tools
  • Games
    • Geschichte, Gegenwart und Zukunft der PC-Spiele
    • Online-Spiele
    • gulli:Wettbewerbe
    • gulli:Spiele
  • Mobile
    • Zeitreise - Mobile Endgeräte
  • Ansichtssache
    • Kommentiere und bewerte die Fundstücke.
  • Videos
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Apps
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • gulli
  • News
  • Rootkit-Zugriff der US-Behörden auf alle Fluggastdaten der EU?
vorherige News
nächste News

Rootkit-Zugriff der US-Behörden auf alle Fluggastdaten der EU?

No-PNR: Motiv der Postkartenaktion

No-PNR: Motiv der Postkartenaktion

Der Journalist und Blogger Edward Hasbrouck erklärte kürzlich in Wien, dass die US-Behörden unabhängig von einer möglichen Unterzeichnung des EU-Abkommens schon seit längerem Zugriff auf die innereuropäischen Fluggastdaten haben. Über die Cloud gehen die Daten ohne jede Spur an die US-Behörden. Deswegen soll bereits einigen Personen ihr Flug oder ihre Einreise in die USA verweigert worden sein.

Derzeit wird in der EU ein Abkommen verhandelt, welches künftig einen legalen Transfer der Passenger Name Record (PNR)-Daten in die USA ermöglichen soll. In den PNR-Datensätzen werden unter anderem folgende Informationen gespeichert: Name und Anschrift des Flugpassagiers, seine E-Mail-Adresse, Datum der An- und Abreise, Flugstrecke, Tarif, Buchungsklasse, Adresse und Telefonnummer des Zielortes, Rechnungsanschrift (z.B. des Unternehmens, bei dem der Reisende angestellt ist), Gepäckanhängenummern, Reisestatus, Übersicht über alle nicht angetretenen Flüge, spezielle Anforderungen an die Küche (koscheres oder vegetarisches Essen), Bonuskonten von Hotel- oder Mietwagenketten, und gegebenenfalls alle Daten, die für die Buchung eines Mietwagens oder eines Hotels von Nöten sind. Doch die Liste der zu übermittelnden Angaben geht noch weit darüber hinaus. Mit Hilfe der Informationen kann über Jahre hinweg ein Profil erstellt werden, um die Personen, ihre Reiseziele, ihre berufliche Tätigkeit oder ihre ganz privaten Interessen besser durchleuchten zu können. Problematisch wird es beispielsweise dann, wenn US-Behörden Personen die Einreise oder den Überflug über US-Gebiet verweigern, weil zu viele negative Informationen über sie eingegangen sind. Unerwünschte Passiere landen auf der sogenannten „No Fly“-Liste.

Der US-Aktivist Edward Hasbrouck glaubt, der Datenzugriff der USA beginne nicht erst in wenigen Wochen oder Monaten mit der (möglichen) Unterzeichnung der EU, sie sei schon längst Realität. Hasbrouck sprach auf einer Wiener Pressekonferenz letzten Freitag davon, dass mehrere Personen aufgrund der in Europa gesammelten Daten auf der „No Fly“-Liste gelandet seien. Nach 3 Jahren Wartezeit wurden ihm im Jahr 2010 ausschnittsweise seine eigenen PNR-Daten vorgelegt. Dort wurde beispielsweise vermerkt, dass vor einem Flug seine Schuhe gesäubert wurden, oder er Äpfel und Brot mit sich geführt habe. Andere Betroffene sollen ihm davon berichtet haben, dass gespeichert wurde, dass sie Bücher zum Thema „Drogen und Ihre Rechte“ transportierten. Hasbrouck sieht das PNR-Abkommen lediglich als nachträgliche Legitimation der bereits jetzt durchgeführten Zugriffe. Mit dem geplanten Abkommen soll offenbar verhindert werden, dass es aufgrund der Weitergabe der Informationen zu Klagen innerhalb der EU kommen wird. Befinden sich die Informationen bei den fehlenden Datenschutzgesetzen bereits in den USA, so dürfen sie von den Unternehmen ganz legal benutzt, transferiert, oder für Data-Mining-Zwecke ausgeschlachtet werden. Gesetzlich geschützt sind die Daten lediglich innerhalb der Europäischen Union. Nur hier könnten Buchungssystem-Anbieter oder Reisebüros mit einer Klage überzogen werden.

Logo NoPNR

Logo NoPNR

Doch das ist nicht alles. Denn das US-Heimatschutzministerium könne laut Hasbrouck schon vor dem EU-Abkommen über sämtliche PNR-Daten frei verfügen. Die landen in einem der vier großen Reservierungssysteme. Drei CRS-Systeme seien US-basiert, nur die Server eines Computerized Reservation Systems (CRS) habe ihren physikalischen Sitz innerhalb der EU. Die meisten EU-Reisebüros würden davon abgesehen zumeist ihre Daten in den drei US-Reservierungssystemen ablegen. Der Rootkit-Zugriff des Ministeriums für Heimatschutz (DHS) wird laut Hasbrouck unbemerkt durchgeführt. Es werden noch nicht einmal Log-Dateien über die Zugriffe von außen angelegt. Auch betonte der Journalist gegenüber futurezone, dass Reisegesellschaften bei Anfragen bisher stets sehr bereitwillig mit den US-Behörden kooperiert haben.

Ein aktuelles und zugleich ausführliches Interview mit dem Blogger und Journalisten gibt es bei den Kollegen von ZEIT ONLINE.

Text-Quellen: futurezone

Lars Sobiraj (g+) am Montag, 24.10.2011 14:01 Uhr

Tags: fluggastdaten pnr futurezone edward hasbrouck

Rating Rating Rating Rating Rating
vgwort
 
Weitere interessante News
9 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Suicicoo am 26.10.2011 21:47:38

    ... ich würde jedenfalls jemand, der noch in die USA fliegen darf, mit Vorsicht behandeln, es könnte sich um einen Demokratieanhänger, Freigeist oder Anti-Faschisten handeln. ...ich glaube du hast das falsch formuliert, gerade diese gruppen kommen in die no-fly-lis ...

  • sphaeroid am 26.10.2011 20:32:02

    Ich denke gerade darüber nach, dass das ein Einstellungskriterium sein kann, No-Fly-List. So rum oder so rum ... ... ich würde jedenfalls jemand, der noch in die USA fliegen darf, mit Vorsicht behandeln, es könnte sich um einen Demokratieanhänger, Freigeist oder Anti-Faschisten handeln. ...

  • Gugel am 25.10.2011 20:10:24

    damit die US-Administration keine Atombomben oder andere kriegerische Handlungen gegen Europa startet ... vernichten unsere Politiker die europäische Währung bzw. versuchen diese massiv zu entwerten Eigendlich tun wir das eher, damit unsere Exporte gegenüber dem Do ...

  • Sempralon am 25.10.2011 18:01:28

    @Schinni999 ... damit die US-Administration keine Atombomben oder andere kriegerische Handlungen gegen Europa startet ... vernichten unsere Politiker die europäische Währung bzw. versuchen diese massiv zu entwerten! Keine Ahnung, aber die aktuelle Handlungsweise unserer Politiker stellt sich mir ge ...

  • Schinni999 am 25.10.2011 13:37:32

    Die USA haben ziemlich viel an Ansehen und Einfluss verloren: - 1. Durch die Aussagen der Diplomaten und Botschafter - 2. Durch ihre Zahlungsunfähigkeit Das einzige von dem die EU noch von den USA abhängig ist, ist der Dow Jones. Außerdem verlieren sie gerade ihre Vormachtsstellung in Sachen Wirts ...

weitere Kommentare lesen     Nachricht kommentieren

Games [Teamspeak]

Teamspeak Server

Teamspeak

Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?

mehr lesen...

Aktuelle gulli:Videos
Play
Gamersplatform: Renaissance Heroes Gameplay
Play
Remember Me - Neuer Story-Trailer
Play
The Elder Scrolls Online - Sammeln und Erkunden
News [Interviews]

Interview mit dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr

Bundestag

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.

mehr lesen...

News [Kurioses]

Japaner erstellt seine Gemälde mit Microsoft Excel

Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr

Gemälde von Tatsuo Horiuchi

Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.

mehr lesen...

gulli:picsArtikel empfehlengulli RSS News Feedsgulli RSS NewsPresso Feedsgulli:Newslettergulli twittertgulli bei facebookGoogle+gulli:news im AppStore
  • Home
  • Board
  • News
  • NewsPresso
  • Internet
  • IT-Sicherheit
  • Hard- und Software
  • Games
  • Mobile
  • Werbung
  • Presse
  • Kontakt
  • Betreiberinfos
  • Chat
  • Jobs
  • Suche

© 1998-2013 InQnet GmbH

Hardwareclips