Gewaltspiele
Durch viele Außenstehende werden Shooter oder Action-Titel immer wieder als gemeingefährlich und bedrohlich eingestuft. Gerade diejenigen Vertreter, die noch nie einen Taktik-Shooter oder Action-Titel in den Händen hielten, prangern solche Titel an und versuchen derartige Spiele in ein schlechtes Licht zu rücken. Nicht selten wird der Wunsch nach Verboten, Zensur oder Indizierungen in den Raum geworfen.
Auch LEVNÖ, der Landeselternverband Niederösterreich hält sehr wenig von sogenannten "gewaltverherrlichenden Spielen". "Wer Gewalt verbreitet oder verherrlicht, der soll auch einen Beitrag für die immer schwierigere Präventionsarbeit in der Kinder-und Jugenderziehungsarbeit leisten", fordert der Vorsitzende des Dachverbands der Elternvereine an öffentlichen Schulen Franz Schaupmann und sein Stellvertreter Paul Haschka. Die Einführung solch einer Steuer sei unumgänglich. In den Schulen und im Elternhaus würden wieder und wieder Probleme entstehen, die auf den Konsum dieser Computerspiele zurückzuführen sind.
Zwar könne man den Menschen nicht die Hände binden und den Kauf beziehungsweise Konsum von gewalthaltigen Spielen verhindern. Doch Steuerabgaben würden einen großen Beitrag zur Präventionsarbeit leisten, so der stellvertretende Vorsitzende des Dachverbands der Elternvereine, Paul Haschka. Die Einnahmen sollen "für Verbesserungen im Bereich der Schulinfrastruktur, der Nachmittagsbetreuung, einer unterstützenden Nachhilfe oder auch für den Bereich der Schulsozialarbeit" eingesetzt werden.
In einigen Kreisen wird dieser Vorschlag mit Wohlwollen aufgenommen: "Bei der Tabaksteuer gibt es ein sehr gutes Vorbild! Wesentliche Summen dieses Steueraufkommens fließen in die Haushalte der Krankenversicherungsträger. Wer raucht, der zahlt! Beim Verkauf von gewaltvermittelnden Spielen oder Filmmaterial ist derzeit die einzige Besteuerung die Umsatzsteuer", heißt es.
Sehr fraglich ist, ob Gamer diese Herangehensweise hinnehmen werden. So sehr sich der österreichische Elternverband auch für die Kinder-und Jugenderziehungsarbeit einsetzen mag, so sehr wird die Forderungen nach einer zusätzlichen Besteuerung von "gewaltverherrlichende Spielen" am Beispiel der Tabaksteuer unter Gamern auf Ablehnung stoßen. Während das Rauchen nachweislich gesundheitsschädigend ist, haben Wissenschaftler für den Konsum von derartigen Spielen keine eindeutigen negativen Auswirkungen festmachen können.
Bild-Quellen: thomaslachetta
Text-Quellen: ots
Sener Dincer (g+) am Sonntag, 23.10.2011 20:55 Uhr
Das sind genau die Art von Menschen wo Actionspiele verpönen aber dann abends im Fernsehn Actionfilme anschauen oder ins Kino gehen, wo durch reale Schauspieler Gewalt noch realistischer dargestellt wird. :rolleyes: Als unsere Eltern in unserem Alter waren, da hat s ...
Au ja! Am besten noch Warnhinweise wie auf Zigarettenpackungen: "Killerspiele töten!" und abschreckende Bilder von Amokläufen. :T ...
@Trubarde: Freiwillig? Mitnichten. • USK -> Unfreiwillige Selbstkontrolle • FSK -> Freiwillige Selbstkontrolle Während erster Punkt maßgeblich ist und auch bei Missachtung geahndet werden kann, ist der zweite - wie der Name bereits sagt- ...
Ich kenn keinen einzigen Haushalt, bei dem die privaten Sender gesperrt sind. stimmt, ich hab das grad mit premiere bzw sky verwurschtelt :m) ...
Ich kenn keinen einzigen Haushalt, bei dem die privaten Sender gesperrt sind. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.