Ausschnitt des Beweisvideos
Konkret betroffen waren bis vor Kurzem ausschließlich Mac-Nutzer. Denn nur die Browser Safari und Firefox (Mac-Version) ermöglichten einem Webseitenbetreiber das Ausnutzen der Sicherheitslücke. Hierfür genügte es, das Optionsfenster des Flashplayers zu öffnen und es durch anderen Seiteninhalt zu überdecken.
Sobald der Nutzer einen Klick auf der Seite tätigt, wird dieser an der gleichen Stelle im Konfigurationsmenü durchgeführt. Durch das Anbieten eines kleinen Klickspiels kann ein Krimineller den Nutzer so dazu veranlassen, unbewusst den Zugriff auf Webcam und Mikrofon zu entsperren.
Die Möglichkeiten, die einem Betrüger dadurch gegeben werden, wären entsprechend immens. Grundsätzlich könnte er, solange die Webseite geöffnet ist, das komplette Bild- und Tonmaterial, welche die Hardware des Computers aufzeichnen, speichern oder anderweitig Schindluder damit treiben.
Mittlerweile hat Adobe den Fehler allerdings behoben. Nutzer müssen offenbar noch nicht einmal ein Update zur Beseitigung des Bugs einspielen. Fraglich bliebt natürlich, ob die Sicherheitslücke bereits im größeren Stil genutzt wurde. Von entsprechenden Fällen ist bislang allerdings nichts bekannt.
Aboukhadijeh kündigte jedoch an, dass er schon Ideen habe, wie er auch bei Windows-Nutzern Webcam und Mikrofon anknipsen kann. Inwiefern seine Pläne durch Adobes jüngsten Bugfix durchkreuzt wurden, ist unklar.
In seinem Video via YouTube erklärt der junge Student, wie die Sicherheitslücke funktioniert. Der Blog des IT-Experten bietet Quellcode-Beispiele.
Text-Quellen: youtube
Julian Wolf (g+) am Freitag, 21.10.2011 21:56 Uhr
Webcam/Mikrofon-Kombination ist bei mir grundsätzlich nicht angeschlossen. Für Videotelefonate stecke ich einmal kurz den USB-Stecker in den HUB und los geht's. Ein gesundes Maß an Paranoia sollte jeder haben, der sich im Internet bewegt. Ist natürlich bei Laptops nicht gan ...
ICH WUSSTE ES! Hab mich früher bei Abschütteln immer von der WebCam beobachtet gefühlt. :D:p dann wars ja gut, dass ich dann immer die webcam weggedreht habe....:D ...
Erschreckend ist, dass diese bereits seit Oktober 2008(!) bekannte Schwachstelle offenbar nicht korrekt behoben oder erneut aufgerissen wurde. Die erste (auch in der verlinkten Quelle erwähnte) Version exakt dieses Angriffs wurde bloss wenige Wochen nach der ersten Veröffentlichung der grundsätzlich ...
Konkret betroffen waren bis vor Kurzem ausschließlich Mac-Nutzer. Denn nur die Browser Safari und Firefox (Mac-Version) Also war die Windowsversion von Safari nicht betroffen? ...
Wie der Informatik Student Feross Aboukhadijeh herausfand, ist Adobes Flash-Player anfällig für Clickjacking-Attacken. In einem Video demonstrierte der junge Mann, wie man einen Nutzer unbewusst dazu verleiten kann, einer Webseite Zugriff auf Webcam und Mikrofon zu gewähren. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.