
Bruno Lowagie erwägt derzeit, einen entsprechenden Passus in die Lizenzen der Produkte einzufügen. Konkret betrifft das iText, eine freie und Open-Source-Bibliothek zum Erstellen und Bearbeiten von PDF-, RTF- und HTML-Dateien in Java. Die Bibliothek ist in diversen Produkten eingebunden und wird von Unternehmen wie IBM, Adobe und Google verwendet.
iText wird unter der Mozilla-Public-Lizenz und alternativ der LGPL veröffentlicht, es ist aber auch unter einer kommerziellen Lizenz erhältlich. Lowagie droht nun, eine zusätzliche Einschränkung hinzuzufügen, die den belgischen Behörden jegliche Nutzung einer Version der Bibliothek nach iText 2.2.0 untersagen würde.
Das Verbot würde auch für Programme von Drittanbietern gelten, die iText nutzen. Sollte Lowagie es also tatsächlich durchsetzen, müssten etliche belgische Behörden wichtige System umschreiben oder sogar ersetzen, um sie in Funktion zu halten. Allerdings könnte die Restriktion auch dazu führen, dass iText in zukünftigen Linux-Distributionen nicht mehr verwendet würde.
Die Drohung stößt allerdings in Open-Source-Kreisen auf Kritik. Es wird befürchtet, dass Lowagies Aktion dem hart erarbeiteten Vertrauen gegenüber freier Software bei staatlichen Stellen schaden könnte. Er hat sich dennoch für die Drohung entschieden. Der Grund: Er soll 10.000 Euro zahlen, weil auf seiner privaten Website Google AdSense-Anzeigen eingebunden waren, die von den Finanzbehörden angeblich fälschlich als Unternehmengewinne behandelt wurden. Nach einer länger andauernden Auseinandersetzung soll die Drohung um iText nun die Aufmerksamkeit auf den Fall lenken. Sollte es zu einer Einigung kommen, will Lowagie auf die Lizenzänderung verzichten. (Simon Columbus)
(via TechCrunch, thanks!)
News Redaktion am Mittwoch, 20.05.2009 16:28 Uhr
..nähmlich... Den passenden Spruch dazu spar ich mir jetzt erstmal :P ...
Ich glaube es wurde schon oft genug gesagt BlackCrack, aber du solltest dringend mal die Lesbarkeit deiner Beiträge erhöhen. heeeyy, ich hab gedacht mein Beitrag ist unleserlich, warum buddelst Du denn darin herrum wie n kleinkind, das unbedingt versucht n' wurm zu finden um ihn ...
Ich glaube es wurde schon oft genug gesagt BlackCrack, aber du solltest dringend mal die Lesbarkeit deiner Beiträge erhöhen. :confused: Soooo liebe Linuxleutchen, macht euch mal schööööhhnn ahängig von euren belieeebten und so geil laufenden Distriebutionen.. Das i ...
Allerdings könnte die Restriktion auch dazu führen, dass iText in zukünftigen Linux-Distributionen nicht mehr verwendet würde. Soooo liebe Linuxleutchen, macht euch mal schööööhhnn ahängig von euren belieeebten und so geil laufenden Distriebutionen.. Ist es nicht das, wa ...
Ich verstehe nicht, wieso einige hier nicht den Unterschied zwischen Open Source und freier Software verstehen können. Schaut doch mal bei Wikipedia rein ;-) ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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