
Nur jeder fünfte Personaler prüft einen Bewerber bei Facebook & Co.
Immer mehr Geschäftsführer und Personalverantwortliche prüfen ihre Bewerber vorab im Netz. Zu diesem Ergebnis ist eine Umfrage des ITK-Branchenverbands BITKOM gelangt. Waren es im Vorjahr noch 49 Prozent der Befragten, die die digitale Durchleuchtung durchführten, ist der Anteil 2011 mit 52 Prozent leicht angestiegen.
"Viele Arbeitgeber machen sich im Internet ein Bild über ihre potenziellen Mitarbeiter. Jeder Bewerber sollte wissen, was über ihn im Internet steht und darauf achten, was er selbst oder andere über ihn im Web verbreiten", so BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Dabei gehen die meisten Personaler sehr pauschal vor, wenn es um Informationen zu einem Bewerber geht.
Knapp die Hälfte der Befragten gab an, dass man ganz schlicht Internet-Suchmaschinen nutzen würde, um mehr Details zu erfahren. Immerhin 21 Prozent prüfen den Hintergrund der Person auch sozialen Netzwerken, die einen beruflichen Schwerpunkt haben, so etwa Xing oder LinkedIn. Weitere 19 Prozent prüfen ihre Kandidaten auch bei Facebook oder StudiVZ. Dies verdeutlicht, wie wichtig die digitale Privatsphäre ist.
Rechtlich ist es weiterhin zulässig, im Internet nach Bewerbern zu suchen. Ein Gesetz der Bundesregierung zum Mitarbeiterdatenschutz, das auch diesen Punkt regeln sollte, befindet sich bereits seit längerer Zeit in parlamentarischen Beratungen. Laut Entwurf soll die Recherche über Bewerber künftig nur noch mit Suchmaschinen sowie in sozialen Online-Netzwerken mit eindeutig beruflichem Charakter erlaubt sein. Die Online-Suche nach Informationen mit eher privatem Charakter hätte dann zu unterbleiben. "Wie die Internet-Recherchen der Personalabteilungen in der Praxis überprüft werden sollen, ist aber unklar", sagte Kempf. Das neue Datenschutzgesetz für Beschäftigte muss noch den Bundestag passieren und könnte im kommenden Jahr in Kraft treten.
Im Rahmen der Umfrage wurden 1.500 Geschäftsführer sowie Personalverantwortliche deutschlandweit durch das Meinungsforschungsinstitut Aris befragt. Die Befragten stammten aus unterschiedlichen Branchen.
Text-Quellen: bitkom
Klaus Müller am Dienstag, 18.10.2011 13:54 Uhr
dann kann man da wenig kompliziert einstellen, welche daten man von sich preisgibt. Du meinst hoffentlich nicht Facebook damit :coffee:. ...
Deine Email-Adresse ist demnach nun auch im Netz. Magst Du die mal posten? ...
Hi, wer etwas ins Netz stellt...will es ja auch weitergeben...oder?? Sonst wäre das WWW ja nutzlos... MfG Animaniacs ...
Man kann heutzutage nur jedem gratulieren, über den nichts im Netz zu finden ist ....... Danke sehr :D:D:D Wer sich mit echten namen im netz anmeldet oder sogar seine kompletten daten wie Adresse und telephonummer bekannt gibt , der soll sich auch nicht aufreg ...
Solange uns die sozialen Netzwerke die Rechte lassen, unliebsames Bildmaterial von uns weitgehend zu entfernen, würde ich an Stelle anderer keine sorgen machen. Ansonsten schadet es auch nicht, sauber zu sein. Ich würde im eigenen digitalen Lebenslauf einen Link zum Google+-Profil hinterlassen. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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