Filesharing-Websites wurden notfalls mit DDoS-Attacken lahmgelegt
AiPlex ist an sich ein Anti-Piraterie-Unternehmen wie jedes andere auch. Man bietet die notwendigen technischen Kenntnisse an, um die illegale Verbreitung urheberrechtlich geschützter Werke zu verfolgen. Problematisch ist jedoch der Geschäftsführer des Unternehmens, Girish Kumar. Dieser ist nämlich äußerst redsam. In einem Interview vor rund einem Jahr schilderte er die Arbeitsweise von AiPlex.
Dabei stellte er auch heraus, dass das Unternehmen auf sogenannte Distributed Denial of Service (DDoS) Attacken zurückgreife, um Filesharing-Websites aus dem Netz zu kicken. Natürlich fordere man diese vorher auf, ihre Tätigkeiten einzustellen. Doch wenn sie nicht kooperieren, greife man eben zu drastischeren Maßnahmen. Das Problem an dieser Vorgehensweise: Sie ist ebenso illegal.
Offenbar will man diese Äußerungen des Geschäftsführers nun im Zuge einer PR-Kampagne aus dem Netz beseitigen. Wie die Kollegen von TorrentFreak berichten, sind entsprechende Löschaufforderungen an einige Online-Medien herangetragen wurden. Die Seitenbetreiber werden aufgefordert, die Artikel offline zu nehmen, da deren Inhalt "geschäftsschädigend" sei. In Folge dieser Artikel müsse man erhebliche wirtschaftliche Verluste hinnehmen, was nicht tragbar sei.
Die Ironie an dieser Situation ist jedoch, dass die angeblich geschäftsschädigenden Äußerungen vom Geschäftsführer von AiPlex selbst stammen. Man hat sich also selbst in diese missliche Lage gebracht. Die Löschaufforderungen sind dabei vermutlich auch nicht der richtige Weg, da die Thematik nun erneut aufkocht und verbreitet wird.
Bild-Quellen: flickr by nrkbeta unter CC-BY-SA
Text-Quellen: torrentfreak
Klaus Müller am Sonntag, 16.10.2011 11:02 Uhr
gibt es das interview irgendwo? mach ich doch glatt einen blog auf und stelle es dort ein! ...
Klaro, die Fileshare-Server-Admins haben direkt Anzeige erstattet :m) Na ja, der Betrieb eines OCH ist zunächst einmal nicht grundsätzlich illegal. Irgendwelche DDOS-Angriffe darauf aber schon. MfG Andy ...
Es kann auch Verfahren geben, wenn ein großes öffentliches Interesse an dem Verbrechen vorhanden ist. Eine Anzeige der Betroffenen selbst ist also nicht unbedingt nötig. Allerdings zweifel ich daran, dass die wirklich schuldig gesprochen werden, denn sie tun es ja "für einen guten Zweck", wie unwiss ...
wurde diese firma denn wenigstens rechtlich belangt?bei anon wurden schließlich auch leute wegen ddos attacken festgenommen Klaro, die Fileshare-Server-Admins haben direkt Anzeige erstattet :m) ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Rohrkrepierer Mehr muss man dazu glaube ich nicht schreiben, oder? :D ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.