Avatar des Twitteraccounts der AnonyPwnies
Wie die AnonyPwnies heute über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilten, wurden wohl 500.000 Kundendaten einer europaweit tätigen Immobilienmakler-Website veröffentlicht. Das dahinter stehende Unternehmen namens blueHOMES AG mit Sitz in München hat sich zu den Veröffentlichungen bisher noch nicht geäußert.
Gulli.com gegenüber sagte ein Mitglied der AnonyPwnies, LiQuiD, die Dateien seien ihm heute Mittag zugespielt worden und der eigentliche Hacker wolle unerkannt bleiben. Unter den Daten befinden sich Details über die firmeneigenen Mailserver, Skype-Daten des Unternehmens, Kundendaten inklusive Namen und Adressen sowie. Die Dateien tragen Namen wie sql.txt oder m2000_kunden.CSV.
Welche Gründe der Hacker für den Einbruch in das Sicherheitssystem von bluehomes.com hatte, konnte der Veröffentlicher auf Nachfrage leider nicht sagen. Er machte allerdings Angaben darüber, wie der Einbruch möglich war. Laut dem Mitglied LiQuiD gelang dies über eine SQL-Injection auf der betroffenen Website. Dabei wurde laut eigenen Angaben wahrscheinlich ein .asp get Parameter benutzt.
Sollten sich noch weitere Neuigkeiten ergeben oder eine Stellungnahme kommen, werden wir natürlich darüber berichten.
Frage an die Leser: Was meint Ihr? Sind solche Hacks moralisch in Ordnung, wenn dabei einfach Kundendaten veröffentlicht werden? Diskutiert das gerne im Forum.
Robert Clausen (g+) am Mittwoch, 12.10.2011 16:09 Uhr
Der normale User weiß nicht ob eine Lücke existiert oder ob seine Daten bei einem Unternehmen korrekt verschlüsselt werden. Sollte es also zu gewöhnlichen Hacks kommen, so erfährt dies niemand.... Dazu muss man Kundendaten aber nicht veröffentlichen. Wenn ich höre ...
super und dann kriegen sie die wegen erpressung dran. "wenn ihr nicht, dann" Security by Lawyer ist momentan noch ein ebenso weit verbreitetes Verfahren, wie Security by Obscurity. Aber gegen Anwälte hilft die Anonymität. Man meldet Sicherheitslücken am besten erst mal ...
super und dann kriegen sie die wegen erpressung dran. "wenn ihr nicht, dann" ...
Dass deine Mail ignoriert wird ist nicht der schlimmste Fall. Im Schlimmsten Fall wirst du dafür von der Rechtsabteilung der jeweiligen Firma verklagt, darüber wurde hier auch schon mal berichtet... Ach, dass kenne ich bereits. Viele Betreiber reagieren nicht selbst ...
gehört meines Erachtens zu den Crackern. Einfach behindert sowas! Niemals haben die was mit Anonymus zutun... jedenfalls nicht in deren sinne... Nehmen die praktisch schon die Verantwortung auf sich wenn DIE das veröffentlichen. Hacken okay, aber was ist das für eine tiefgründige gegenfrage...? ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.