DRM treibt Nutzer in die Tauschbörse
Eigentlich soll durch DRM-Maßnahmen ein Schutz gegen illegale Kopien aufgebaut werden. Es soll dem Kunden unmöglich sein, ein geschütztes Werk außerhalb der eng abgesteckten Grenzen zu nutzen. Kaufen soll er das Produkt aber dennoch gerne, trotz aller Probleme, die DRM mit sich bringt. Laut einer aktuellen Studie der Rice & Duke University ist jedoch das genaue Gegenteil der Fall.
DRM-Maßnahmen animieren potenzielle Käufer geradezu, zum illegalen Download zu wechseln. Eine Erkenntnis, die auch die Branche bereits seit einiger Zeit erfasst hat. Zahlreiche digitale Musik-Stores setzen auf DRM-freie Musikdownloads. Untermauert wird dieser Aspekt jetzt noch von empirischen Ergebnissen.
Die Studie "Music Downloads and the Flip Side of Digital Rights Management Protection" geht dabei umfangreich auf die Aspekte des digitalen Schutzes ein. So sei insbesondere der zahlende Kunde oftmals der Leidtragende derartiger Schutzmaßnahmen: "Nur die legalen Konsumenten bezahlen den Preis und leiden unter den Restriktionen. Illegale Nutzer sind davon nicht betroffen, weil das illegal kopierte Produkt keine DRM-Restriktionen aufweist", so die Studie.
Auf der Basis eines Models haben die Forscher ermittelt, wie sich der Wegfall von DRM-Maßnahmen auf die Entwicklung von Piraterie auswirkt. Der Tenor fällt dabei eindeutig aus: "In vielen Fällen halten DRM-Maßnahmen legale Nutzer von etwas ganz normalem ab, beispielsweise einem Backup ihrer Music. Aufgrund dieser Unstimmigkeiten entschließen sich einige Konsumenten für die illegale Kopie", so Dinah Vernik, Assistenz-Professorin an der Duke University.
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Klaus Müller am Sonntag, 09.10.2011 11:34 Uhr
Nö, ich mag das! Verbuggt, überteuert, kaputt geschützt schlechte Games sind genau das, wofür ich mein hart verdientes Geld ausgeben will. Ich bin auch dafür das der Preis für ein PC Spiel auf mindestens 70,00€ angehoben werden sollte. ...
Was für eine Überraschung :p Genau aus dem Grund musste ich Starcraft 2 wieder zurückgeben und werde mir Diablo 3 nicht kaufen. Schade um das schöne Zeug, alles wird durch DRM kaputtgemacht. Du musst das positiv sehen, es spart Geld. ...
Ah, neue News, die hatte ich noch nicht gesehen, danke. Wobei ich derart einschränkende DRM-Maßnahmen bereits als veraltet ansehe. Die Zukunft dürfte da eher beim Watermarking liegen. Darüber hinaus wäre sicherlich auch ein Ansatz über ein Hardwaretoken welches nicht kopierbar ist als Schutzmaßnahme ...
http://www.gulli.com/news/17291-drm-stalker-2-laeuft-nur-mit-dauerhafter-internetverbindung-2011-10-09 Die. Da werden scheinbar Teile des Spiels erst während des Spielens nachgeladen. ...
Die neue STALKER-News Ein Link oder eine Erläuterung dazu wäre gut. MfG Mr. J ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.