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Während der andauernden Proteste gegen das syrische Regime starben bis jetzt schätzungsweise 3.000 Menschen. Bei der Organisation der Demostrationen spielte das Internet eine wichtige Rolle. Vor allem der Kurznachrichtendienst Twitter wurde dazu genutzt. Weitere Hintergrundinformationen dazu liefert dieser Artikel hier.
Wie nun aber herausgekommen ist, hat Syrien von der US-Amerikanischen Firma Blue Coat Systems ein System gekauft, dass es der Regierung möglich macht, jede Internetverbindung zu zensieren und alle Nutzer und deren Anfragen zu überwachen. Die jetzt veröffentlichten Daten decken den Zeitraum vom 22. Juli bis zum 05. August ab. In diesem Berg von Daten mit Millionen von HTTP-Verbindungen zeigt sich, wie das syrische Volk überwacht wird - mit Unterstützung des Westens.
Telecomix verkündet:
"These are Web filtering proxy devices that have been used by the Syrian Telecommunications Establishment for months in order to filter and monitor all HTTP connections in the country, helping authorities to track, arrest, torture and kill potential opponents. The log files cover the period from 22nd of July to 5th of August, 2011. They concern seven out of the fifteen BlueCoat SG-9000 devices that we found on the STE backbone network. Log files provide dozens of millions of HTTP requests emitted by dozens of thousands of Internet subscribers of all major ISPs in Syria, and represent 54GB of data. They notably include all requested URLs and how the proxy reacted to these requests."
Offensichtlich besitzt Syrien also insgesamt 15 HTTP-Proxies der Marke BlueCoat SG-9000. Durch die Verknüpfung von IP-Adressen und den aufgerufenen URLS ist eine Identifizierung der User möglich, sollten sie sich "strafbare" Inhalte angesehen haben. "Strafbar", beziehungsweise zensiert waren Begriffe wie "Proxy" oder "Israel". Offenbar wollte man damit verhindern, dass sich Bürger über die möglichen Zensurversuche und deren Umgehung informieren. Mit Israel liegt Syrien seit Jahren im Streit. Die IP-Adressen wurden allerdings von Telecomix zum Schutz der User anonymisiert.
Das Kollektiv veröffentlichte allerdings die IP-Adressen der Proxies, zum Beispiel 213.178.244.16.
Das Statement von Telecomix ist hier und die Logfiles hier verfügbar
Bild-Quellen: Telecomix
Text-Quellen: Metronaut
Robert Clausen (g+) am Mittwoch, 05.10.2011 23:02 Uhr
Ich verfolge die Aktivitäten Gruppe jetzt schon eine Weile und bin auch - ab und zu, sofern ichs zeitlich einrichten kann - mal für eine Weile im IRC anwesend. Und ich muss wirklich sagen: Klasse Arbeit, die sie da leisten. Nicht so wie Anonymous (mit denen ich auch zum Teil sympathisiere) mit der ...
diese regime im nahen osten müssen für westliche regierungen wohl als nützlich angesehen worden sein. wie kann es sonst sein das firmen aus diesen ländern überwachungsgerät, das geeignet ist das regime aufrecht zu erhalten, ungehindert liefern/installieren/warten konnten?[/QU ...
diese regime im nahen osten müssen für westliche regierungen wohl als nützlich angesehen worden sein. wie kann es sonst sein das firmen aus diesen ländern überwachungsgerät, das geeignet ist das regime aufrecht zu erhalten, ungehindert liefern/installieren/warten konnten? "d ...
diese regime im nahen osten müssen für westliche regierungen wohl als nützlich angesehen worden sein. Ist allgemein bekannt ja ... Gaddafi -> freund des westens Mubarak -> freund des westens Hussein -> freund der USA, bis er zu mächtig wurde und die USA "mussten" i ...
diese regime im nahen osten müssen für westliche regierungen wohl als nützlich angesehen worden sein. wie kann es sonst sein das firmen aus diesen ländern überwachungsgerät, das geeignet ist das regime aufrecht zu erhalten, ungehindert liefern/installieren/warten konnten? "der assad" (mubarak, huss ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.