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Wie der US-Amerikaner der Frankfurter Rundschau erklärte, verlange der Druck der Medien von Journalisten oft, Sofort-Experten für jedes Thema zu sein. Um dem gerecht zu werden, hält er Geschäftsmann es jedoch für fraglich, blind auf Wikipedia zu vertrauen. „Das birgt aber Gefahren: Wikipedia verlangt verlässliche Quellen, die nur selbst recherchierte und redaktionell gegengeprüfte Fakten veröffentlichen. Wenn Redaktionen dabei auf uns zurückgreifen, entsteht ein Kreisschluss - man bestätigt sich nur gegenseitig“, erklärte er.
Gerade deshalb prognostiziert der Gründer des gemeinschaftlichen Lexikons Print-Medien weiterhin eine Zukunft. So sei die konventionelle gedruckte Zeitung nach wie vor unverzichtbar. „Eine Zeitung kann ich zum Strand mitnehmen, in den Rucksack stopfen und muss mich nie sorgen, dass sie gestohlen wird“, schilderte er. Nichtsdestotrotz geht Wales davon aus, dass die Inhalte der Presse weiterhin ins Digitale gerückt werden. Er verfolge fasziniert die Entwicklung der digitalen Zeitungsapps auf tragbaren Geräten wie dem iPad. Gerade durch die simple Bezahlung der Nutzungsgebühren haben die Betreiber seiner Meinung nach, eine der größten Hürden überwunden. „Ich hielt nie den Preis, sondern immer den Aufwand für die Hürde vor Online-Abos“, so Wales.
Dass die Inhalte der frei editierbaren Enzyklopädie nicht immer korrekt sind, lässt sich an unzähligen Beispielen belegen. Auch Unternehmen machen sich die Plattform immer wieder zunutze, um das eigene Geschäft anzukurbeln oder die Konkurrenz zu schädigen. Erst im Juli 2011 musste ein französischer Micropaymentdienstleister 25.000 Euro an eine andere Firma aus dem gleichen Bereich zahlen, da man den Namen des konkurrierenden Betriebes aus einem Artikel löschte. (gulli:news berichtete)
Bild-Quellen: wikipedia
Text-Quellen: fr-online
Julian Wolf (g+) am Dienstag, 04.10.2011 14:06 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.