Rhapsody angelt sich die Kunden von Napster
Der vermutlich größte US-amerikanische Musikstreaming-Dienst Rhapsody wird den Kundenstamm des Konkurrenten Napster übernehmen. Dies hat das Unternehmen bekanntgegeben, ohne jedoch Details offenzulegen. Wie der Vorsitzende von Rhapsody, John Irwin, in einem Statement erklärte, werde man aber nicht nur Napsters Kunden übernehmen. Auch deren "robustes IP-Portfolio" hole man sich ins Boot. Genaue Informationen bezüglich der Übernahme, darunter beispielsweise die Kaufsumme, blieben indes geheim.
Ohne Frage haben sich damit zwei Musik-Giganten die Hand gereicht. Rhapsody ist der wohl größte Musikstreaming-Anbieter der USA. Sein Portfolio umfasst mehr als 13 Millionen Songs, die von den Kunden per Streaming genutzt werden. Napster wiederum ist für jedermann der Inbegriff von Musik-Filesharing. Nach erheblichen juristischen Schwierigkeiten wurde Napster zu einem legalen Angebot gewandelt und verfügt nach eigenen Angaben über ein Portfolio von 15 Millionen Songs.
Vergleicht man die nüchternen Zahlen, dürften Napster-Kunden den Zugang zu zwei Millionen Tracks verlieren, sobald die Übernahme abgeschlossen ist. Ob diese das einfach so hinnehmen, muss man abwarten. Bis zum 13. November soll die Übernahme abgeschlossen sein. Danach wird man möglicherweise mehr erfahren.
Unklar ist auch, über wie viele Abonnenten die beiden Unternehmen tatsächlich verfügen. Der letzte bekannte Wert von Napster lag bei 700.000. Das war allerdings im Jahr 2008, als Best Buy Napster für 121 Millionen US-Dollar aufkaufte. Seither dürfte sich jedoch vieles getan haben.
Ist es davon auszugehen, dass der Wert in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen ist. Zumindest wäre dies logisch, da auch die digitale Musikbranche ein deutliches Wachstum verzeichnen durfte. Bei Rhapsody dürfte sich die Situation ähnlich darstellen.
Text-Quellen: paidcontent
Klaus Müller am Dienstag, 04.10.2011 14:25 Uhr
Ich bin gerade ehrlich überrascht, dass es Napster überhaupt noch gibt. Seit Jahren nichts mehr von denen gehört. Ist das immer noch so eine DRM Frickelbude, wie irgendwann 2006 oder 2007? ...
Ich bin seit ein paar Monaten im Napster-Abo und überlege jeden Monat ob Ich kündigen sollte. Das Sortiment ist Spitze, die Software und Streamingqualität lässt jedoch zu wünschen übrig. Für 8 Euro noch hinnehmbar, da Ich immer noch Musik kaufe (ja, lacht nur) die Ich oft und auch ausser Haus höre ...
Wie der Musikstreaming-Dienst Rhapsody ankündigt, wird man zahlreiche Kunden von Napster sowie weitere "Vermögenswerte" übernehmen. Gegenwärtig gehört Napster dem Unternehmen Best Buy. Dieses wird jedoch erhebliche Anteile an Napster veräußern. Best Buy selbst will künftig nur noch eine Minderheit a ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.