
Das Internet-Observatory startet
Das Internet Observatory, das von ipoque als "Internet Sternwarte" übersetzt wird, soll laut dem Unternehmen eine verlässliche Quelle für statistische Daten zu Online-Aktivitäten werden, die rund um den Globus stattfinden. In der Vergangenheit hatte man auf umfangreiche Studien zur Internetnutzung gesetzt. Das größte Manko an diesen: Sie bildeten nur eine Momentaufnahme ab. Dabei verändert sich das Netz kontinuierlich.
Das Internet Observatory soll dies ändern. Die Webseite stellt statistische Daten rund um die Uhr zur Verfügung. Tag für Tag, immer live, die Daten sollen in Echtzeit dargestellt werden. Der Anbieter wirbt damit, schlagartig auftretende Trends könnten dadurch leichter und schneller identifiziert werden, weil sie nicht erst umständlich analysiert werden müssen. Die relevanten Werte müssen nur noch abgelesen werden, so ipoque.
"Es ist unser erklärtes Ziel, dass das Internet Observatory so etwas wie ein Internet-Seismograph wird. Jeder, der Informationen über Internetverkehr sucht, wird dort fündig und zwar rund um die Uhr. Das Interesse ist definitiv da. Ein Teil der Daten fließt sogar in eine offizielle Studie der Europäischen Union ein. Uns motiviert dies, das Projekt weiter auszubauen", erklärte Klaus Mochalski, der bei ipoque für das Projekt verantwortlich ist.
Der Aufbau des Internet Observatory Projekts ist modular, ein dauerhafter Ausbau ist geplant. Gegenwärtig beschränkt man sich noch auf Europa, doch bald sollen Statistiken für alle Kontinente sichtbar sein. Die anonymisierten Datensätze werden von ipoque-Partnern sowie Kunden bereitgestellt. Ein kurzer Blick auf die Statistik zeigt jedoch bereits jetzt interessante Ergebnisse: So ist P2P am europäischen Gesamttraffic mit 28 Prozent beteiligt. Immerhin 13 Prozent des Traffics wird für Tunnel-Maßnahmen genutzt. Streaming-Angebote machen derzeit 23 Prozent der Datenströme in Europa aus.
Klaus Müller am Donnerstag, 29.09.2011 12:09 Uhr
Es darf wohl davon ausgegangen werden, dass die an vielen Punkten sniffen... ...
Wir werden wohl dumm sterben ;) ...
Und wie werden die Daten erhoben? Frage ich mich auch. Durch Lücken verfälschte Statistiken sind ja eh unbrauchbar. ...
Und wie werden die Daten erhoben? Ja die Seite sieht schon ganz schick aus, aer irgendwie sind mir manche neueren "Start up" Internetseiten mit zu wenig Informationen ausgestattet. Wenn man ein "Supplier" werden will muss man denen ne Mail schicken - ganz großes Tennis:dozey: Ansonsten ist die I ...
Die europäische Anbieter für Internet Traffic Management Lösungen ipoque hat auf dem Broadband World Forum in Paris seine neueste Entwicklung, das "Internet Observatory" vorgestellt. Die Webseite stellt Statistiken zur Zusammensetzung des Internetverkehrs in aller Welt zur Verfügung - live. [ur ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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