Die eingestellte Skandalzeitung News of the World gehört Rupert Murdoch
Journalist ist kein Berufstitel, für den man in Deutschland eine anerkannte Ausbildung durchlaufen muss. Jeder darf sich Journalist nennen. Gute von schlechten Journalisten zu unterscheiden, ist dabei nicht immer einfach. Doch die Freiheit, sich Journalist nennen zu dürfen, beruht auf dem Grundgesetz. Eine berufliche Reglementierung wäre undenkbar.
Etwas vergleichbares hat nun jedoch der Kulturexperte der britischen Oppositionsregierung, Ivan Lewis, vorgeschlagen. Aufgrund der Skandale hinsichtlich der News Corp. Publikation "News of the World" müsse man das System überdenken. Journalisten von News of the World hatten ein Handy gehackt, um dadurch an weitere Informationen zu gelangen.
Laut Lewis sollen Zeitungen ein System einführen, in dem Fehlverhalten von Journalisten protokolliert werden. Auf Basis dieses Systems soll es dann möglich sein, Journalisten von der Tätigkeit bei einem Medium auszuschließen. Wenn eine Zeitung feststellt, dass ein Journalist bereits mehrfach negativ aufgefallen ist, soll er schlicht nicht mehr tätig sein dürfen.
Der britische Guardian bringt die eigentliche Problematik dabei gekonnt auf den Punkt: Wann ist ein Fehlverhalten so schlimm, dass ein Journalist ausgeschlossen wird? Und welche Taten sollen überhaupt dazu führen können, diese "Journalisten-Lizenz" zu verlieren? Unklar ist auch, wer all dies festlegen soll. Eine Selbstregulierung findet indes nur wenige Anhänger, was wohl darauf beruht, dass diese im Falle von News of the World gänzlich versagt hat. Weitere Diskussionen um diesen Vorschlag werden sicherlich folgen. Sollte er erfolgreich sein, wäre dies jedoch ein erheblicher Schritt gegen die Pressefreiheit.
Bild-Quellen: Bild: Monika Flueckiger, World Economic Forum unter CC-BY-SA
Text-Quellen: guardian
Klaus Müller am Mittwoch, 28.09.2011 16:25 Uhr
Genau deswegen reichen mir die Wahlen allein auch nicht aus. Eine Lizenz für die Wahlberechtigung soll ein Politiker nur dann erhalten, wenn er auch wirklich die nötigen Kompetenzen im zuständigen Gebiet aufweisen kann. Nehmen wir mal an, du bekommst das durch u ...
Naja...obwohl eine Lizenzpflicht für Politiker durchaus was hätte, wäre sie in einem demokratischen System durch NICHTS legitimierbar, da sie das grundrecht auf freie Wahlen empfindlich beschneiden würde. So könnten Machthaber ganz einfach Ausführbestimmungen zur Lizenzvergabe erlassen und schwupps, ...
Dieser Vorschlag bringt die Hilflosigkeit der Politik gut auf den Punkt. Man will etwas tun, fühlt, dass mabn etwas tun müsste, weiß aber nicht, was ;) ...
Dieses eigentlich gute System wird aber von lernresistenten Volltrotteln sabotiert Genau deswegen reichen mir die Wahlen allein auch nicht aus. Eine Lizenz für die Wahlberechtigung soll ein Politiker nur dann erhalten, wenn er auch wirklich die nötigen Kompetenzen i ...
So kriegt man Systemkritiker auch Mundtod... Wobei die Russen das besser können, da wird man einfach erschossen ;). http://s.gullipics.com/image/m/c/x/hq2x3b-jvql4h-suwy/img.jpeg Eher würde ich eine Lizenzpflicht für Pol ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.