
Die bekannte Social-Network-Website Facebook behauptet, dass Bilder nach einer Löschung durch den User unverzüglich von ihren Servern verschwinden würden. Wie eine Untersuchung der Universität von Cambridge jedoch zeigt, scheint dem nicht so.
Die Tester luden einige Fotos auf 16 bekannte und populäre Websites und löschten diese anschließend wieder. Zuvor notierten sie sich jedoch die direkte URL zu dem Bild. Nach 30 Tagen prüfte man, ob die Bilder unter der URL noch aufrufbar waren. Das Ergebnis erschütterte die Studenten. Auf 7 von 16 Seiten waren die Bilder über die URL noch direkt aufrufbar. Eine der Seiten war Facebook, welche nach wie vor behaupten, dass die Bilder direkt gelöscht werden. Nach den Erhebungen der Untersuchung haben Flickr und Googles Picasa erheblich besser abgeschnitten, auf Platz eins landete Microsofts Windows Live Space, bei welchem die Bilder wirklich unverzüglich gelöscht wurden. Joseph Bonneau, einer der Studenten, der an der Untersuchung beteiligt war, hielt die Situation treffend fest: "Dies zeigt, dass Social-Network Websites sich oftmals nur schwerlich um die Privatsphäre ihrer Nutzer kümmern, weil sie eher das tun, was einfacher ist, anstatt das, was richtig ist."
Ein Sprecher von Facebook verteidigte indes die Löschpraktiken bei Bildern: "Wenn ein User ein Bild von Facebook löscht, wird es sofort von unseren Servern geworfen. Jedoch können die URLs zu Bildern auf unserem Content Delivery Network (CDN) weiter existieren, auch nachdem ein User die Datei zur URL von Facebook gelöscht hat, bis diese Adresse überschrieben wird. Das Überschreiben geschieht für gewöhnlich in einer sehr kurzen Zeitspanne."
Wenn man eine Erreichbarkeit von 30 Tagen als kurze Zeitspanne betrachtet, darf man sich getrost fragen, wo solche Portale die Privatsphäre ihrer Nutzer einordnen. Wobei die Antwort eigentlich vorab klar ist. (Firebird77)
(via bbc, thx!)
(Bild via facebook, thx!)
News Redaktion am Donnerstag, 21.05.2009 13:15 Uhr
Es ist aber völlig wumpe, ob ich mein Bild in einem Forum, bei einem Bilderhoster, auf meinen eigenen Webspace oder irgendwelchem Web 2.0-Gruscht veröffentliche. Ich habe absolut keinen Einfluss mehr darauf, was damit passiert. ...
Wer sein persönliches Zeug in solche Social-Networks hineinfräst, dem kann man nicht mehr helfen. Social-Networking zählt meiner Meinung nach zu den Schattenseiten des Web 2.0 Mittlerweile sollte es doch allen klar sein, dass wenn Bilder etc. ins Netz geladen werden, dass man später (fast) kein ...
Ich weiss, weshalb ich von diesen ganzen Social Networks nicht viel halte. Durch solch eine Meldung werde ich in meiner Meinung nur noch bestärkt. Denn vielen Eltern ist es auch egal was die Kinder im Internet machen.Ich denke, vielen haben auch nicht wirklich viel Ahnung ...
Genau nur ist diese Privatsphäre manchen SCHEIß EGAL oder sie sind sich einfach nicht bewusst was sie von sich hergeben. Sofern es sich dabei um Minderjährige handelt sind die Eltern da gefordert bei aufzupassen ob und was für Bilder die Kinder hochladen. Denn vielen El ...
Wer seine Bilder auf eine derartige Seite hochlädt, hat meiner Meinung nach sein Recht auf Privatsphäre schon aufgegeben. Genau nur ist diese Privatsphäre manchen SCHEIß EGAL oder sie sind sich einfach nicht bewusst was sie von sich hergeben. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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