Neelie Kroes
Konkret hat Kroes, die unter anderem auch zuständig für die Digitale Agenda ist, vor, zwei Datenportale im Internet zu starten. Für Anfang 2012 ist eine Webseite angedacht, die Informationen der EU-Kommission veröffentlichen soll. Die freie Publizierung von Daten aller EU-Regierungen soll ein weiteres Jahr später auf einer eigenen Webpräsenz erfolgen.
Hauptgrund für den Vorstoß der Politikerin ist nicht nur der Wunsch nach Transparenz. Auch wirtschaftlich verspricht sich Kroes einige Vorteile. Wie sie am Donnerstag erklärte, seien beispielsweise Forschungsergebnisse aus den Bereichen der Medizin eine gute Basis für die Zusammenarbeit mit Dritten.
Um ihrem Vorhaben einen rechtlichen Rahmen zu verschaffen, plant Kroes, noch bis November eine erweiterte Version der Richtlinie über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors vorzulegen. Hierin soll vor allen Dingen die praktische Umsetzung der freien Publizierungen geregelt werden. Sollte es zu einer Umsetzung der Schrift kommen, wäre jeder EU-Staat angewiesen, den Forderungen Folge zu leisten und diese in geltendes Recht umzuwandeln. Dementsprechend müssten Multimedia-Daten möglichst umfassend, für jeden Internetnutzer veröffentlicht werden.
Bis zur tatsächlichen Verwirklichung des Projektes werden wohl noch einige Monate vergehen. Doch auch ohne Kroes' Richtlinien kann jeder Deutsche eine Behörde auffordern, ihm nach dem Informationsfreiheitsgesetz gewisse Daten auszuhändigen. Ein entsprechender Antrag kann sogar online verfasst und abgesendet werden.
Bild-Quellen: rnw
Text-Quellen: heise
Julian Wolf (g+) am Donnerstag, 22.09.2011 21:19 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.