Die Industrienationen liegen im Bereich Geschwindigkeit nicht vorne
Im Vergleich zu Südkorea wirkt es nämlich geradezu "mickrig", welche Bandbreite Deutschland im Durchschnitt pro Bürger bietet. Der Wert liegt bei 5 MBit/s. Das untere Ende im westlichen Kulturkreis ist damit aber noch nicht erreicht. In den USA liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 4,93 MBit/s, in Großbritannien sogar nur bei 4,79 MBit/s.
Als Basis für diese Ergebnisse diente eine Datenerhebung, die eigens im Pando Contentnetzwerk im ersten Halbjahr 2011 durchgeführt wurde. Insgesamt betrachtet sind natürlich viele europäische Nationen unter den Top 15 hinsichtlich Geschwindigkeit. Darunter Schweden (Platz 7), Dänemark (Platz 9), die Niederlande (Platz 11), Finnland (Platz 12) sowie Norwegen (Platz 15).
Bemerkenswert ist jedoch, wenn man die vorhandenen Durchschnittsdownloadgeschwindigkeiten betrachtet. Deutlich erkennbar wird nämlich, dass in besonders medienaffinen und inhaltsreichen Nationen die Geschwindigkeit vergleichsweise niedrig ist. Auf der anderen Seite wird jedoch deutlich, dass Nationen, in denen die Hightech-Industrie besonders stark vertreten ist, über verhältnismäßig sehr schnelle Internetgeschwindigkeiten verfügen.
Nicht uninteressant an diesen Daten ist vielleicht der Aspekt, dass restriktive Gesetze im Hinblick auf urheberrechtliche Angelegenheiten gerade in den Ländern forciert werden, die über eine langsamere Durchschnittsanbindung verfügen. Ob es einen Zusammenhang zwischen geringen Geschwindigkeiten und dem geringen Konsum von legalen Online-Angeboten gibt, lässt sich aus der Studie leider nicht ermitteln. Es dürfte jedoch eine interessante Fragestellung sein, ob schnellere Internetanbindungen Online-Content Anbieter mehr fördern.
Text-Quellen: afterdawn
Klaus Müller am Donnerstag, 22.09.2011 18:27 Uhr
Ich hätte eigentlich erwartet dass Ösireich hier heraussticht... In Kreisstädten bekommt man nur von einem einzigen Anbieter 16Mbit, die meisten schaffen nicht mal 8 und wer ein paar km außerhalb wohnt kann froh sein wenn DSL überhaupt funktioniert. Gleichzeitig brüstet sich die Telekom mit 25-50M ...
Wobei ich da vermute, dass in den großen Städten verdammt schnelles Internet vorhanden ist und das dadurch der Schnitt nach oben getrieben wird. Wobei ich dann vermute das die Zahl schon durch inkompetenz der durchschnittlichen Internetnutzer stark nach unten ...
also ich kann mich über Luxemburg nicht beschweren. Gleich hab ich die 30Mbit/s und bis 2015 soll das landesweit sozusagen das Minimum sein. (100Mbit/s max.) ...
Armselig die Position von Deutschland, nur so knapp über den USA und die haben ne deutlich niedrigere Bevölkerungsdichte, das zeigt wie scheisse der Ausbau hier im Verhältnis ist. USA Durchschnitt: 4,93 MBit/s Deutschland Durchschnitt: 5 MBit/s Deutschland 23 ...
Schau dir an, wie die Studie durchgeführt wurde. Es wurde die Geschwindigkeit von Downloads gemessen. Ohne Internetverbindung gibt es natürlich keine Downloads. Habe ich auch so verstanden, was die gesamte Studie aber völlig n utzlos macht. Denn wie schon geschrie ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.