Die Torrents stammten von The Pirate Bay
Anfang September schien sich ein kleiner Skandal beim Schwedischen Filminstitut zu offenbaren. Das Anti-Piraterie-Unternehmen DoubleTrace hatte urheberrechtlich geschützte Filme überwacht, die als Torrent bei The Pirate Bay angeboten wurden. Bei der Protokollierung der IP-Adressen stolperte man jedoch über eine ganz besondere: Die des SFI.
Nachdem man beherzt versuchte, die Angelegenheit herunterzuspielen, sah sich der Leiter des SFI zu einem Statement gezwungen. Darin erklärte man, dass nach Durchführung einer internen Prüfung kein Fehlverhalten festgestellt werden konnte. Die Firewalls und andere Logsysteme hätten nichts protokolliert.
Gleichsam gab man jedoch zu, dass die IP-Adresse zum Institut gehört. Die Schwierigkeit bestand jedoch darin, diese einem Täter zuzuordnen. Der Grund - oder besser die Gründe - dafür waren einfach. Die IP-Adresse wird von allen Angestellten genutzt. Darüber hinaus einigen externen Mitarbeitern. Besucher der Bibliothek des SFI tauchen im Netz ebenfalls mit dieser IP-Adresse auf. Ganz zu schweigen von dem offenen WLAN, das im Café und Foyer angeboten wird.
Um zu signalisieren, dass man in diesem Fall absolute Klarheit will, schaltete man außerdem die Polizei ein. Darüber hinaus wollte man detailliertere Datensätze von DoubleTrace. Und genau hier traten nun Probleme auf. Die Piratenjäger wollen diese nämlich nicht bereit stellen. Verständlich, wenn man bedenkt, welche Informationen diese objektiv besitzen können.
Eine IP-Adresse, die praktisch von jedem am SFI genutzt werden konnte. Ob es nun ein Angesteller war oder ein Besucher, der das offene WLAN im Café nutzte. Erneut wird deutlich, was eine IP-Adresse letztendlich bedeutet. Sie mag in die richtige Richtung führen können, aber nicht zum Täter.
Text-Quellen: torrentfreak
Klaus Müller am Donnerstag, 22.09.2011 17:10 Uhr
Tja, mit 3-Strikes wäre das nicht passiert^^ Da könnten ja Leute reihenweise WLAN hacken und so die halbe Bevölkerung vom Netz trennen ... das wollte ja ne französische Hackergruppe machen, aber von denen hat man ja danach nichts mehr gehört ...
Tja, mit 3-Strikes wäre das nicht passiert^^ ...
Bei anderen direkt den Anschlussinhaber verklagen, aber bei sich selber es dann doch nicht machen. Bin mal gespannt ob die noch in Zukunft direkt und blind Anschlussinhaber verklagen. ...
Als ich das gelesen habe, dachte ich nur Hammer!!! Hoffentlich haben die richtig viele Sachen runtergeladen.....:cool: Ich weiss nicht genau wie die Rechtslage in Schweden ist....hoffe nur, dass die nicht so davon kommen....:T ...
Jap, offenes Wlan = Du bist verantwortlich. Man muss sein Wlan "effektiv" sichern. Aber Wlans sind ja leicht zu hacken (da hilf auch der WPA2 auf Dauer nichts). Haben zB. hier in der Umgebung so ein kleines Script Kiddie, das dauernd versucht in mein Wlan (und in das der Nachbarn rein zukommen), h ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.