GlobaLeaks
Medien, Unternehmen, Behörden, Vereine und einzelne Aktivisten sollen GlobaLeaks kostenlos für eigene Zwecke nutzen können. Im Gegensatz zu Wikileaks sollen die Veröffentlichungen aber durch Dritte und nicht durch die Betreiber selbst vorgenommen werden. Momentan arbeitet man an einer Zusammenarbeit mit diversen Whistleblower-Organisationen. Die Kooperation soll unter anderem gewährleisten, dass die Kommunikation zwischen Empfänger und Hinweisgeber so sicher wie möglich gestaltet wird. An der Entwicklung beteiligt ist beispielsweise das deutsche Whistleblower-Netzwerk e.V.
Die Technik basiert in großen Teilen auf der Anonymisierungssoftware TOR. Sag es durch die Blume: Das eigene Konzept, genannt TULIP (Temporary Unique Link Information Provider), soll die sichere Kommunikation gewährleisten. Die Empfänger der Hinweise sollen auf anonymen Weg auch Rückfragen stellen können. Die technische Infrastruktur soll von sogenannten Knoten-Administratoren bereitgestellt und gewartet werden. Derzeit arbeitet man zudem diverse Methoden (Best Practises) aus, um die Hinweisgeber vor jeglichen Repressalien zu schützen. In Deutschland besteht kein ausreichender juristischer Schutz von betrieblichen Whistleblowern, das Land Berlin hatte diesbezüglich vorgestern beim Bundesrat Vorschläge für eine Verbesserung der rechtlichen Situation eingereicht. (gulli:News berichtete)
Da man bei GlobaLeaks im Gegensatz zu allen anderen Plattformen komplett auf Offenheit und Transparenz setzt, sind alle eingesetzten Verfahren überprüfbar und können laufend verbessert werden. Auch steht hier nicht eine einzelne Person im Vordergrund, es existiert lediglich ein Verbund von Programmierern, die offen für zusätzliche Helfer sind.
Lars Sobiraj (g+) am Freitag, 09.09.2011 17:48 Uhr
Wieder eine Tolle Sache. Jetzt haben die drei Internetweisen wieder was zu labern. Wobei ich annehme das sie nichts begreifen. Keine VDS greift da. Die Angabe von Adressen bei Prepear-Karten ist eine kann Bestimmung und jetzt auch noch das TOR Netzwerk. Da bleibt ja für die Schlapphüte kaum was zu m ...
Die erste quelloffene Plattform für Whistleblower hat kürzlich für alle Besucher die Pforten zur Demoversion eröffnet. Im Gegensatz zu Wikileaks will man aber nicht die Veröffentlichungen selbst vornehmen, sondern lediglich die Technik dafür entwickeln und bereitstellen. Große Teile der Software wur ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.