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Facebook: Prämienprogramm meldet erste Erfolge

Facebook (Logo)

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Das Soziale Netzwerk Facebook führte kürzlich ein "Bug Bounty"-Programm ein, in dessen Rahmen Prämien für entdeckte Sicherheitslücken gezahlt werden. Mit den ersten Erfolgen des Programms zeigen sich die Verantwortlichen nun in einer ersten Zwischenbilanz rundum zufrieden. Das Programm habe sich als "wertvoll über unsere Erwartungen hinaus" erwiesen, schreiben sie.

Mit der Einführung des "Bug Bounty"-Programms zog Facebook mit anderen Unternehmen und Projekten wie Google und Mozilla gleich (gulli:News berichtete). Im Rahmen des Ende Juli begonnenen Prämien-Programms zahlt man teils erhebliche Prämien an die Entdecker von Sicherheitslücken in der Facebook-Website (auf Drittanbieter-Apps erstreckt sich das Programm ausdrücklich nicht). 

Mit dem Start des Projekts zeigen sich die Verantwortlichen vollauf zufrieden. Joe Sullivan, Chief Security Officer (CSO) des Unternehmens, schreibt, es sei "faszinierend" gewesen, die Anfänge des Programms zu verfolgen. Es sei "erstaunlich", wie es gelungen sei, talentierte Sicherheitsforscher aus aller Welt zu mobilisieren. Man sei in einen deutlich verbesserten Dialog mit der Szene getreten.

Auch die zählbaren Erfolge können sich durchaus sehen lassen. In den ersten drei Wochen zahlte man bereits über 40.000 US-Dollar - umgerechnet knapp 28.000 Euro - an Prämien. Eine Person erhielt bereits über 7000 Dollar (knapp 5000 Euro) für das Aufdecken sechs verschiedener Sicherheitslücken. Die bisher höchste gezahlte Prämie betrug 5000 US-Dollar (knapp 3500 Euro) für "einen wirklich guten Bericht).

Es sei "eine Freude gewesen, über die Probleme in Dialog zu treten und etwas über die verschiedenen Perspektiven zu hören, die diese Leute einbringen," schreibt Sullivan. Außerdem sei die Facebook-Seite durch das Aufdecken großer und kleiner Sicherheitslücken, die Identifizierung von Angriffsvektoren und die Verbesserung des Quellcodes deutlich sicherer geworden. Allerdings habe es auch einige Bug-Reports von Personen gegeben, die lediglich Publicity gesucht hätten. Alles in allem fühle man sich aber "großartig" angesichts der Tatsache, dass man "eine weitere starke Anstrengung" unternommen habe, um Facebook sicherer zu machen. 

Annika Kremer (g+) am Dienstag, 30.08.2011 17:00 Uhr

Tags: facebook social network sicherheitslücke soziales netzwerk bug bounty

 
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3 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • dinozor am 30.08.2011 17:51:17

    Prinzipiell ein guter Zug, wieso Facebook jedoch nicht auch Drittanbieter-Apps integriert ist mir ein Rätsel. Immerhin sind oft genau diese am problematischsten! Facebook könnte sich die Kosten - oder einen Teil davon - ja auch von den Entwicklern der betroffenen Apps zurückholen. ;) ...

  • FireWizzy am 30.08.2011 17:44:36

    Aufm Schwatzmarkt isses aber auch illegal, bringt einen auch Beruflich nicht weiter und außerdem soll es auch noch Moral geben. Ich finds gut, das Facebook da endlich vormacht, wie man richtig mit Bugs umgeht. ...

  • maulbear am 30.08.2011 17:15:23

    Naja, aufm Schwarzmarkt kriegt man bestimmt mehr :) ...

  • Annika_Kremer am 30.08.2011 17:00:04

    Das Soziale Netzwerk Facebook führte kürzlich ein "Bug Bounty"-Programm ein, in dessen Rahmen Prämien für entdeckte Sicherheitslücken gezahlt werden. Mit den ersten Erfolgen des Programms zeigen sich die Verantwortlichen nun in einer ersten Zwischenbilanz rundum zufrieden. Das Programm habe sich als ...

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