
Britische Flagge
Gibson wird nach Polizeiangaben "Verschwörung zum Behindern der Operationen eines Computers oder Behindern des Zugriffs zu einem Programm oder Datenbestand" vorgeworfen. Dabei handelt es sich um einen Verstoß gegen Sektion 1 des "Criminal Law Act 1977". Der bei IT-Verbrechen in Großbritannien häufig herangezogene "Computer Misuse Act" wurde nicht erwähnt. Gibson soll am 7. September vor dem Londoner "Magistrates Court" erscheinen.
Gibson soll sich an Protestaktionen der "Operation WikiLeaks" beziehungsweise "Operation Avenge Assange" beteiligt haben. Im Rahmen dieser Aktion griff Anonymous die Ressourcen von Unternehmen an, die WikiLeaks durch ihre Aktionen schadeten. Gibson soll sich im Dezember 2010 an DDoS-Angriffen auf PayPal, Amazon, Mastercard, Bank of America, PayPal und Visa beteiligt haben. Bei den Angriffen wurde das DDoS-Tool "Low Orbit Ion Cannon" (LOIC) verwendet. Dieses wurde von Anonymous häufig eingesetzt. Es geriet aber in die Kritik, da es aufgrund seiner Funktionsweise kaum erlaubt, die Spuren der Verantwortlichen zu verwischen. So wurden immer wieder Anonymous-Aktivisten von der Polizei gestellt und angeklagt.
Neben Gibson wurden in Großbritannien bislang fünf weitere angebliche Anonymous-Aktivisten im Zusammenhang mit der betreffenden Anonymous-Operation festgenommen. Auch in anderen Ländern kam es mehrfach zu Razzien im Zusammenhang mit dieser und weiteren Anonymous-Aktionen.
Text-Quellen: The Register
Annika Kremer am Donnerstag, 25.08.2011 18:31 Uhr
Egal wer zu sowas beiträgt, er macht sich strafbar und muss mit den Konsequenzen rechnen. Ein hoch auf die englische Justiz, die derzeitig immer wieder durch abschreckende "Aktionen" in den Medien landet. Würdest Du weniger von Dir geben, kämen weniger Gelackmeie ...
Ich frage mich bei solchen Meldungen immer ob das Leute sind die sich selbst verraten. Angeben bei Anonymous zu sein oder ähnlich. Denn sicherlich nutzt Anonymous auch das eine oder andere Botnetz für seine Aktionen oder nicht? Da sich jeder beteiligen kann sind da sicher einige dabei die Botnetze ...
Ein Beispiel was eigentlich den Rest wieder abschrecken sollte, aber vermutlich tauchen hier gleich wieder Beiträge auf, frei nach dem Motto: "Ich nutz einen Proxy, mir können die nichts.". Egal wer zu sowas beiträgt, er macht sich strafbar und muss mit den Konsequenzen rechnen. Ein hoch auf die ...
Jetzt wird er die Freiheit die er hatte wohl schätzen lernen. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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