Demand Progress ruft gegen den Protect IP Act auf
Was sind schon 47 Millionen US-Dollar im Vergleich zum gesamten US-Haushalt. Nichts, wäre die korrekte Antwort. Doch so einfach kann man es sich leider nicht machen. Zumal die Zahlen nicht einfach auf wilden Spekulationen beruhen, sondern ganz offiziell vom Congressional Budget Office kalkuliert wurden.
Das PROTECT IP Act ist ein Gesetz, das Anfang dieses Jahres vorgestellt wurde. Mit dem Gesetz wird es der US-Regierung, genauer gesagt deren Behörden möglich, bestimmte "illegale" Websites zu sperren. Insbesondere solche, die sich außerhalb der USA befinden und deshalb nur schwer erreichbar sind. Die Wirksamkeit solcher Sperren mag mehr als fraglich sein. Doch die Befürchtung, dass diese Tür und Tor für restriktivere Maßnahmen öffnen, ist nicht abwegig.
Laut den Schätzungen des Congressional Budget Office (CBO) müssen die US-Steuerzahler 47 Millionen US-Dollar für den PROTECT IP Act zwischen den Jahren 2012 und 2016 bereitstellen. Ein Teil des Betrages ist auf 22 zusätzliche Special Agents des Justizministeriums sowie 26 zusätzliche unterstütztende Mitarbeiter zurückzuführen.
Nach der Einführung geht man davon aus, dass die Gehälter der Mitarbeiter, Fortbildungen, Ausrüstung, Zuschüsse und Unterstützungskosten mit jährlich 10 Millionen US-Dollar zu Buche schlagen. Die Einflüsse auf den privaten Sektor, also Provider, Online-Werbeagenturen, Kreditkarten-Unternehmen und Suchmaschinenbetreiber lässt sich nicht abschätzen. Sie sind es jedoch, die von dem Gesetz unter Umständen ebenfalls stark betroffen sind.
Neben Eric Schmidt von Google haben sich noch 90 Rechtsprofessoren der USA gegen das Gesetz ausgesprochen und den US-Kongress aufgefordert, das Gesetz abzulehnen. Ob dieser den Wünschen nachkommen wird, ist noch offen.
Text-Quellen: torrentfreak
Klaus Müller am Samstag, 20.08.2011 23:13 Uhr
Warlord85, das mit der hoffnung funktioniert wohl nicht und das volk ist politisch unrelevant... ...
Naja, aber wer bildet denn den Staat? Ich hoffe doch, dass der Staat nicht nur aus Politikern besteht! Der besteht bitteschön aus allen in diesem Staat lebenden Menschen. Und zu deren Wohl sollten auch die Politiker entscheiden... nicht für die Paar mit den dicken ...
Nein das glaub ich nicht aber von den Aktenkoffern profitiert wohl kaum der Staat als vielmehr die Politiker an sich. Naja, aber wer bildet denn den Staat? ...
Pff, denkst du denn der Staat profitiert davon nicht? Meinst du Lobbyisten kommen mit leeren Aktenkoffern zu ihren Treffen mit den Regierenden? Nein das glaub ich nicht aber von den Aktenkoffern profitiert wohl kaum der Staat als vielmehr die Politiker an sich. ...
Yea! Die USA sind (fast) pleite und werfen für ZENSUR (!) mal eben 50 Millionen aus em Fenster. Ganz großes Kino :m) ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.