
ICM Registry klärt Registrierungsanfragen von xxx-Domains
Als sich die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) mit einem Stimmenverhältnis von 9 zu 3 dafür entschied, xxx-Domains einzuführen, war der Wirbel bereits vorprogrammiert. Insbesondere da sich sogar ein erheblicher Teil der Erotikbranche gegen die neue Domainendung ausgesprochen hatte. Eine Konsequenz war nämlich bereits im Vorfeld abzusehen: Viele große Unternehmen mussten sich xxx-Domains sichern, damit diese nicht Dritten in die Hände fallen.
Die Rede ist dabei nicht etwa von großen Pornolabels oder dergleichen. Es geht vielmehr um gewöhnliche Unternehmen, die einen internationalen Markt bedienen. Die Angst, dass Dritte deren Namen vor eine .xxx-Domain stellen, griff bereits im Vorfeld um sich. Um sich vor derartigen Registrierungen zu schützen, bleibt vielen Firmen nur ein Weg. Sie müssen sich die Domains vorher sichern. Im Zuge der Vorab-Registrierungsphase von xxx-Domains für Unternehmen zeichnet sich nun ab, dass man regen Gebrauch von dieser Option macht.
Laut ICM Registry, die für die Registrierung der xxx-Domains zuständig sind, habe man bereits 900.000 "Interessensmeldungen" erhalten. Das bedeutet, dass sich Unternehmen gemeldet haben, die ihren Firmen oder ihre Produktnamen unter Umständen gerne sichern möchten. Wie ICM Registry weiter mitteilte, seien darunter bekannte Firmen wie Mattel oder der US-amerikanische Provider Viacom. Aber auch das Rote Kreuz hat sich bereits gemeldet. Für diese wäre es wohl höchst unangenehm, über Domains wie roteskreuz.xxx oder barbie.xxx zu stolpern.
Text-Quellen: afterdawn
Klaus Müller am Donnerstag, 18.08.2011 10:21 Uhr
Wenns technisch einigermaßen sinnvoll zu machen wär, wär ich für die komplette Abschaffung von TLDs. Aber so wie die Technik jetzt etabliert ist, würd ich sagen: bis 10000 TLDs fänd ich ok - mehr brächten vermutlich Probleme mit dem DNS. ...
Ich finde die neuen TLDs aus den bereits genannten Gründen der Vorredner ebenfalls völlig unnötig. Sollten noch ganze Begriffe als Endung zugelassen werden, wäre es vergleichbar mit ausgeblendeten Dateiendungen. Sowas ist ja auch Quatsch. ...
wieso ubuntu.gratis ? da bin ich PREMIUM-Member und microsoft.xxx brauch man für updates , wenn man die "gecrackte" version hat rofl lol , is ja voll die gelddruck lizenz . als nächstes kommt bestimmt .gay weil die werben ja selbst hier bei gulli damit [URL="http://www.newdomains.org/de/neue-tld ...
Finde ich bedenklich insbesondere deshalb weil teilweise auch die ältere Generation im WWW unterwegs ist..... Das einzige was es schafft ist mehr Abzocke und eine größere Blacklist ...
2. Wissen, dass kein zurechnungsfähiger User OS-Updates von microsoft.xxx oder ubuntu.gratis laden würde /word :beer: ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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