Grafik von Tasimmet/Deviantart.com
Im Auftrag des Branchenverbandes BITKOM befragte das Hamburger Meinungsforschungsinstitut Aris in ganz Deutschland 1.704 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren, darunter 541 Computerspieler. Im Ergebnis spielt die Mehrheit der Gamer zwar täglich, der Konsum übersteigt aber die Zeitspanne von zwei Stunden pro Tag nicht. Lediglich sieben Prozent spielen länger als 120 Minuten täglich: Vier Prozent der Gamer zwei bis vier Stunden und drei Prozent mehr als vier Stunden. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Fernsehkonsum quer durch alle Alters- und Bevölkerungsklassen liegt derzeit bei etwa 3,5 Stunden pro Tag. Das Suchtpotential und die Nutzung von Games erscheint dagegen vergleichsweise geringfügig. Dazu kommt, über 30 Prozent der Gamer nutzen Spielekonsole, PC oder Smartphone nur mehrmals pro Woche oder seltener. Exzessives Gaming war bei allen Befragten die Ausnahme. Die meisten Computerspieler gehen maßvoll mit dieser Freizeitbeschäftigung um.
Auch so manches Vorurteil der angeblich ach so zeitraubenden „Killerspiele“ wurde mit dieser Umfrage widerlegt. Am intensivsten und langfristigsten werden nämlich Denk-, Strategie- und Managementspiele genutzt. Jeder fünfte Befragte spielt Games dieser Genres häufig. Danach kommen mit etwas größerem Abstand Actionspiele mit neun Prozent. Auf dem dritten Platz folgen Sportspiele, die von sechs Prozent der Gamer häufig genutzt werden.
Bild-Quellen: Deviantart.com
Text-Quellen: bitkom.org
Lars Sobiraj (g+) am Dienstag, 16.08.2011 16:47 Uhr
Entwarnung? Puh, ich dachte schon... ...
@ News: Echt? Und ich dachte schon, alle gamer sind potentielle Amokläufer und sowieso süchtig-krank. Erzählt den Bericht mal draussen im RL. Ihr werdet für doof oder krank abgestempelt. (auch schon vor dem Bericht) ...
Das "Entwarnung" in der Überschrift übertrifft echt alles :D Dafür musste ich "Games-Konsum" dreimal lesen ;) ...
Das "Entwarnung" in der Überschrift übertrifft echt alles :D Gut gemacht Herr Chefredakteur :T ...
Wobei sich der Begriff "Strategiespiel" ja weit auslegen lässt. Meinst du FPS-Games? First Person Strategy?;) ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.