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Nordkorea: Hacker sollen 6 Millionen US-Dollar gestohlen haben

Nordkorea soll den Hackerangriff befohlen haben

Nordkorea soll den Hackerangriff befohlen haben

Die südkoreanische Regierung beschuldigt den Nachbarn im Norden, mehrere Online-Sites gehackt zu haben. Dabei habe man umgerechnet rund 6 Millionen US-Dollar von Online-Gaming Servern erbeutet. Nordkorea weist bisher jedwede Schuld von sich. Die Auseinandersetzung wird nun über die Medien fortgesetzt.

Von "billigen Tricks" ist die Rede und "marionettenhaften Behörden". Ohne Frage ist es schwierig, zwischen Nord- und Südkorea zu vermitteln. Insbesondere wenn es um ein so heikles Thema wie den "Diebstahl" von rund 6 Millionen US-Dollar von Online-Gaming Servern geht. Problematisch ist die Kommunikation aber nicht nur aufgrund der Straftat, sondern auch aufgrund der unterschiedlichen Regierungsformen.

In Nordkorea besitzt nur ein Bruchteil der Bevölkerung einen Internetzugang. Diese Nutzung ist dabei streng reglementiert. Ebenso wie das Mobilfunknetz. Sich schnell im Netz kritisch zu einem Thema zu informieren, ist nicht möglich. In Südkorea findet sich indes eine völlig andere Welt vor. Über 90 Prozent aller Haushalte verfügen über einen Breitband-Internetzugang. Das mobile digitale Leben mit all seinen Freiheiten gehört zum Leben dazu.

Wenn man bedenkt, dass in Nordkorea das Internet nur für bestimmte Menschen verfügbar ist, bekommt der Hackerangriff eine ganz besondere Bedeutung. Laut der südkoreanischen Polizei haben sich etwa 30 Hacker Zugang zu Online-Gaming Servern in Seoul verschafft. Darüber hinaus haben diese schadhafte Software eingespielt, die deren betrügerisches Vorgehen über längere Zeit hätten ablaufen lassen sollen. Als Ausgangspunkt der Angriffe wird das nordöstliche China gewertet. In der Zwischenzeit haben die südkoreanischen Behörden aber auch fünf Landsleute verhaftet. Diese stehen im Verdacht, die Software programmiert und verbreitet zu haben. Einige der Geldtransfers habe man hinreichend zurückverfolgen können.

In Nordkorea reagiert man indes ungehalten bezüglich der Anschuldigungen. Man habe nichts mit dem Hackerangriff zu tun. Die marionettenhaften Behörden Südkoreas hätten lediglich Beschuldigungen konstruiert. Klarheit wird man in diesem Fall wohl nicht erlangen. Bestenfalls eine Verhärtung der digitalen Fronten.

Text-Quellen: guardian

Klaus Müller am Montag, 15.08.2011 23:29 Uhr

Tags: südkorea hackerangriff nordkorea

vgwort
 
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10 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Grey40561465183 am 16.08.2011 23:14:51

    Ich hoffe ernsthaft, das die Bevölkerung von Nordkorea ihre hirnrissige Militärdiktatur bald stürzt und sich dem Süden anschließt. Da wirds der Bevölkerung sicherlich viel besser gehen. :rolleyes: Ich bin zwar selber nicht auf dem neusten Stand aber was das deu ...

  • mein_wahres_ich am 16.08.2011 19:09:19

    Nordkorea hat genug qualifizierte Leute, da kannst du dir sicher sein. Das ist Dummheit, keine Provokation. ansichtssache...wer mit dem finger auf andere zeigt ist meistens selbst nicht besser...und ausserdem waren es die amis die ohne skrupel atombomben auf ...

  • Shodan_v2-3 am 16.08.2011 15:50:11

    Hoffe sie haben wirklich die 6 Millionen. Wäre beachtlich für ein Land wie Nordkorea. Jo, das sind immerhin 0.02% des GDP, das wird sich beachtlich auf die Jahresbilanz auswirken :D Ich hoffe ernsthaft, das die Bevölkerung von Nordkorea ihre hirnrissige Mili ...

  • Rammsteiner am 16.08.2011 13:56:11

    Hoffe sie haben wirklich die 6 Millionen. Wäre beachtlich für ein Land wie Nordkorea. Schließlich muss man erstmal genug qualifizierte Leute haben. Nordkorea hat genug qualifizierte Leute, da kannst du dir sicher sein. ich s ...

  • Rob_ert am 16.08.2011 13:14:24

    Wurde nicht erst vor kurzem geschrieben, dass Nordkorea Onlinespiele für Geldgenerierung zum Kauf von Atomwaffen nutzen will? Evtl. die erste Mission (zumindest die erste entdeckte). Ansonsten finde ich, dass mit Korea schlimm, denn dort sind genauso wie in Deutschland die Familien teilweise ause ...

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